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Aung San Suu Kyi nach Wahl in Myanmar: bitte nicht prahlen

Wahlen Aung San Suu Kyi nach Wahl in Myanmar: bitte nicht prahlen

Millionen Menschen haben in Myanmar über die Zukunft abgestimmt. Anhänger der Freiheitsikone Suu Kyi feiern schon. Die Chefin rechnet auch mit einem Sieg - wenn es keinen Wahlbetrug gibt.

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Vor der NLD-Parteizentrale versammelten sich Tausende Menschen. Sie tanzten trotz des Regens ausgelassen zu den parteieigenen Ohrwürmern aus dem Wahlkampf.

Quelle: Rungroj Yongrit

Rangun. Nach der friedlichen Parlamentswahl in Myanmar hat Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ihre Anhänger zur Zurückhaltung aufgerufen.

Sie deutete ein gutes Resultat für ihre Partei, die Nationalliga für Demokratie (NLD), an, wollte sich vor Bekanntgabe erster offizieller Ergebnisse aber nicht konkret äußern.

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Aung San Suu Kyi bekommt vor ihrem Wahllokal Blumen geschenkt. 

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"Es ist zu früh, unseren Kandidaten zu gratulieren, aber ihr habt sicher alle eine Vorstellung, wie die Ergebnisse aussehen", sagte sie am Montag vor Anhängern in der Parteizentrale. Niemand solle herumprahlen, mahnte sie, das verletzte die Gefühle der Verlierer.

Rund 30 der gut 50 Millionen Einwohner der einstigen Militärdiktatur konnten am Sonntag erstmals seit 25 Jahren ein Parlament frei wählen. Die militärnahe Regierungspartei USDP hat versprochen, das Ergebnis zu akzeptieren. Suu Kyi, die 15 Jahre unter Hausarrest stand, will Regierungschefin werden.

dpa

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