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Ausschreitungen in Caracas bei Anti-Maduro-Demo

Regierung Ausschreitungen in Caracas bei Anti-Maduro-Demo

"Eine Bombe, die jeden Moment explodieren kann". Der Machtkampf im vor dem Ruin stehenden Venezuela zwischen Präsident und Opposition droht zu eskalieren - sie wirft ihm vor, eine Diktatur vorzubereiten.

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Befürchtet eine US-Invasion in seinem Land: Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro.

Quelle: Miguel Gutierrez/Archiv

Caracas. Ein massives Polizeiaufgebot hat in Venezuelas Hauptstadt Caracas einen Marsch der Opposition zur nationalen Wahlbehörde (CNE) verhindert. Damit sollte Druck für ein Referendum über die Absetzung von Staatschef Nicolás Maduro gemacht werden.

Es kam zu Ausschreitungen, Tränengas-Einsatz und mehreren Festnahmen, berichtete das Portal "El Universal". Oppositionsführer Henrique Capriles und Parlamentschef Henry Ramos Allup konnten aber am Rande der Demonstration CNE-Rektor Luis Emilio Rondón ein Dokument mit der Petition um eine rasche Prüfung des Referendumsanliegens übergeben.

Mit einem am Montag veröffentlichten Dekret zum Ausnahmezustand hat sich der Konflikt zwischen dem sozialistischen Staatschef Maduro und der Oppositionsmehrheit im Parlament dramatisch verschärft. Sie will den Nachfolger des 2013 gestorbenen Hugo Chávez mit einem Referendum noch 2016 absetzen lassen. In einem ersten Schritt wurden 1,8 Millionen Unterschriften gesammelt, nur 196 000 waren notwendig.

Die Regierung stemmt sich gegen ein Referendum. "Wir wollen eine soziale Explosion oder einen Staatsstreich verhindern, wir unterstützen einen verfassungsgemäßen, friedlichen, demokratischen Ausweg, wie er in der Verfassung vorgesehen ist", betonte Capriles.

dpa

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