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Außenminister suchen nach neuem Schwung

OSZE-Konferenz in Potsdam Außenminister suchen nach neuem Schwung

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen treffen sich am Donnerstag die OSZE-Außenminister in Potsdam. Im Zentrum: der Ukraine-Konflikt und verschiedene andere Krisenherde im Osten.

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Blick in den Konferenzsaal.

Quelle: Privat

Mit einem Außenministertreffen in Potsdam will Deutschland der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) neuen Schwung verleihen. Auf Einladung von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) werden in Brandenburgs Landeshauptstadt etwa 40 Ressortchefs erwartet. Wichtigstes Thema sind die Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt. Zudem soll es um Reformideen für die Arbeit der OSZE gehen.

Zum Schutz des Treffens ist die Polizei mit mehr als 1000 Beamten im Einsatz. Die Anfänge der Organisation reichen bis Mitte der 1970er Jahre zurück, in die Zeit des Kalten Kriegs. Heute gehören ihr insgesamt 57 Staaten an, darunter auch die USA und Russland. Die Außenminister dieser beiden Länder, John Kerry und Sergej Lawrow, sind in Potsdam allerdings nicht dabei. Deutschland führt noch bis zum Jahresende innerhalb der OSZE den Vorsitz.

Konkrete Beschlüsse werden am Donnerstag nicht erwartet. Die Konferenz dient vor allem der Vorbereitung des regulären OSZE-Ministertreffens, das kurz vor Ende der deutschen Präsidentschaft im Dezember in Hamburg stattfindet. Anschließend ist dann Österreich an der Reihe.

Von Christoph Sator

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