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Berlin wappnet sich angeblich für Griechenland-Pleite

Finanzen Berlin wappnet sich angeblich für Griechenland-Pleite

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung bereitet sich Berlin auf eine Staatspleite Griechenlands vor. Unter Berufung auf mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen berichtet die Zeitung, es gebe konkrete Beratungen, was im Falle einer Pleite zu tun sei.

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Rentnerin Eleni Nikolarakou lebt nahe Athen in einem Container, ihre Rente beträgt 300 Euro. Foto: Yannis Kolesidis

Berlin. Danach sei unter anderem im Gespräch, bei einer Staatspleite Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland einzuführen. Außerdem werde ein Schuldenschnitt für das Land diskutiert. Regierungsbeamte stünden darüber in einem engen Austausch auch mit Mitarbeitern der Europäischen Zentralbank.

Einen konkreten Plan, wie im Falle einer griechischen Staatspleite zu reagieren sei, habe die Bundesregierung allerdings nicht, berichtete die Zeitung. Vieles müsse ad-hoc entschieden werden. "Auch die Kanzlerin weiß jetzt, dass die Zeit nicht mehr reichen wird", um Griechenland bis zum 30. Juni zu retten, zitiert "Bild" einen hochrangigen Diplomaten.

In der Bevölkerung ist eine knappe Mehrheit der Deutschen für einen Verbleib Griechenlands im Euro. Bei einer Umfrage des Instituts TNS-Emnid für das Nachrichtenmagazin "Focus" sprachen sich 46 Prozent dafür aus, dass die Griechen den Euro behalten. 42 Prozent sind dafür, dass das Land zu seiner alten Währung, der Drachme, zurückkehrt. Der Rest war unentschlossen oder machte keine Angaben.

Besonders hoch ist die Zustimmung zum Verbleib der Griechen im Euro unter Anhängern der Grünen (64 Prozent), gefolgt von SPD-Anhängern (58) und denen der Unionsparteien (51). Anhänger der Linken sind nur zu 40 Prozent dafür.

dpa

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