Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Berliner Innensenator verteidigt Polizeirazzia gegen Autonome
Nachrichten Politik Berliner Innensenator verteidigt Polizeirazzia gegen Autonome
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:00 14.01.2016
Die Bewohner hatten das Gebäude verbarrikadiert. Quelle: Jörg Carstensen
Anzeige
Berlin

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat den Großeinsatz der Polizei gegen ein von Linksautonomen bewohntes Haus im Stadtteil Friedrichshain verteidigt.

"Ich dulde keine Rückzugsräume für Gewalttäter", sagte Henkel im Roten Rathaus. Abgeordnete von Grünen und Linken bezeichneten den Einsatz von 500 Polizisten und eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) dagegen als übertrieben und unverhältnismäßig.

Als Reaktion auf den Angriff auf einen Streifenpolizisten hatte die Polizei am Mittwochabend ein Haus in der Rigaer Straße durchsucht, in das die Angreifer geflüchtet waren. Bei der Razzia am Abend fanden die Beamten im Innenhof Einkaufswagen und Plastikwannen voller Steine sowie Eisenstangen und sogenannte Krähenfüße, also Stahlkrallen, mit denen Autoreifen beschädigt werden können.

Die Grünen-Abgeordnete Canan Bayram und der Abgeordnete der Linken, Hakan Tas, kritisierten den Einsatz im RBB-Inforadio. Bayram sagte, sie habe den Eindruck, Innensenator Henkel wolle sich vor der Abgeordnetenhauswahl im September profilieren. Henkel solle sich in der nächsten Sitzung des Innenausschusses des Abgeordnetenhauses am 25. Januar dazu äußern.

Am Donnerstagvormittag war es rund um das durchsuchte Haus ruhig. Allerdings war die Polizei dort immer noch mit zahlreichen Mannschaftswagen, Streifenwagen und Einsatzkräften präsent.

dpa

Die Umverteilung zwischen den Bundesländern ist so groß wie noch nie. Mit fast 5,5 Milliarden Euro überweist Bayern die mit Abstand höchste Summe. Größter Nutznießer bleibt Berlin. Die Umverteilung soll reformiert werden, Bund und Länder sind aber noch uneins.

14.01.2016

Die Berichterstattung über Terrorakte und Straftaten junger muslimischer Männer befeuert eine islamkritische Stimmung. Islamische Theologen beschäftigen sich mit rassistischen Vorurteilen gegen Muslime.

14.01.2016

Die Neuauflage von Hitlers "Mein Kampf" ist umstritten. Doch das Interesse an der mit historischen Anmerkungen versehenen kritischen Ausgabe, die Hitlers krudes Hetzwerk widerlegen will, ist enorm.

14.01.2016
Anzeige