Volltextsuche über das Angebot:

0 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Berliner Moschee-Verein Fussilet verboten

Großeinsatz der Polizei Berliner Moschee-Verein Fussilet verboten

Der Berlin-Attentäter Anis Amri verkehrte dort – nun ist der Moschee-Verein Fussilet verboten worden. Am Dienstagmorgen hat die Polizei eine groß angelegte Aktion gestartet und 24 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen, aber auch Gefängniszellen.

Voriger Artikel
Fastenzeit: Grüne empfehlen Verzicht aufs Auto
Nächster Artikel
Donald Trump stichelt gegen den Oscar

Die Räume der Moschee liegen in Berlin-Moabit.

Quelle: dpa

Belrin. Das Berliner Behörden haben den Moschee-Verein Fussilet verboten, in dem auch der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri verkehrte. Die Polizei durchsuchte am Dienstagmorgen 24 Objekte in der Hauptstadt. Der Einsatz mit 460 Beamten laufe seit sechs Uhr morgens und erfolge als Amtshilfe für die Innenverwaltung, sagte ein Polizeisprecher.

Die Gebetsräume in Berlin-Moabit waren nach Erkenntnissen der Polizei ein Treffpunkt gewaltbereiter Islamisten. Dem Verbotsantrag der Innenverwaltung gab das Verwaltungsgericht nach Angaben der Polizei bereits am 15. Februar statt. Die Moschee schloss ihre Räume bereits vor einer Woche von selbst.

Mit diesem Zettel wurde die Schließung der Moschee bekannt gemacht

Mit diesem Zettel wurde die Schließung der Moschee bekannt gemacht.

Quelle: dpa

Bei den durchsuchten Orten handele es sich um Wohnungen, zwei Firmensitze und sechs Hafträume in den Berliner Haftanstalten Moabit und Tegel, twitterte die Polizei.

Amri hatte die Moschee oft besucht. Er tötete am 19. Dezember einen polnischen LKW-Fahrer, entführte dessen Lastwagen und fuhr auf den Weihnachtsmarkt, wo er weitere elf Menschen tötete und mehr als 50 zum Teil schwer verletzte.

Über eine Verbotsverfügung gegen den Verein Fussilet 33 wird seit 2015 diskutiert. Nach dem Terroranschlag sollte das Verbot eigentlich schnell kommen.

Von dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
4fcc8078-1861-11e8-b6f5-5af87fa64403
ESC-Vorentscheid 2018

Michael Schulte setzte sich am Donnerstagabend beim ESC-Vorentscheid gegen fünf Mitbewerber durch.