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André Schmitz bedauert Steuerhinterziehung

Berlins Kulturstaatssekretär hatte schwarzes Konto in der Schweiz André Schmitz bedauert Steuerhinterziehung

Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) hat nach dem Bekanntwerden seiner Steuerhinterziehung sein Bedauern ausgedrückt. „Ich habe einen schwerwiegenden Fehler begangen, den ich sehr bedauere”, erklärte er am Montag in Berlin. Von personellen Konsequenzen ist in seiner Mitteilung keine Rede.

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André Schmitz.

Quelle: dpa

Berlin. Die „B.Z.” hatte berichtet, dass Schmitz jahrelang Steuern hinterzogen hat - mit einem Konto in der Schweiz, auf dem fast eine halbe Million Euro lagen. Steuerfahnder entdeckten das Geld dem Bericht zufolge bei einer Bank-Razzia 2012.

Das Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung wurde im Dezember 2012 gegen eine Geldauflage von 5000 Euro eingestellt. Nach Angaben seines Sprechers, der den Bericht bestätigte, ist Schmitz damit nicht vorbestraft.

Um den materiellen Schaden wiedergutzumachen, zahlte Schmitz nachträglich knapp 20 000 Euro an das Finanzamt.

Erst vergangene Woche war bekannt geworden, dass auch die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer über viele Jahre ein Schweizer Konto vor den deutschen Steuerbehörden verheimlicht hat. „Ja, ich hatte ein Konto in der Schweiz. Seit Jahrzehnten, genauer: seit den 1980er Jahren. Und
erst im vergangenen Jahr habe ich es bei meinem Finanzamt angezeigt”, schrieb die Feministin am Sonntag in ihrem Blog. Das Konto sei ein Fehler gewesen, den sie von ganzem Herzen bedaure, so Schwarzer. Dass es jetzt dennoch Berichte darüber gebe, bezeichnet sie als „Rufmord” und pocht auf das Recht auf Privatsphäre und auf das Steuergeheimnis auch für Prominente.

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