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Brandenburgs Polizei in Alarmbereitschaft

Attentat in München Brandenburgs Polizei in Alarmbereitschaft

Der Schock sitzt nach dem Attentat in München tief, die Hintergründe sind am Samstagmittag noch völlig unklar. In Brandenburg bleibt die Polizei in erhöhter Alarmbereitschaft. Entsprechende Maßnahmen sind nach der Schießerei mit zehn Toten getroffen worden.

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Einsatzkräfte in Brandenburg sind in Alarmbereitschaft.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Potsdam. Die Brandenburger Polizei bleibt nach dem Attentat in München in erhöhter Alarmbereitschaft. Sie werde ständig mit Informationen versorgt, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Samstagmorgen in Potsdam. Ein 18-Jähriger erschoss am Freitag an einem Münchner Einkaufszentrum neun Menschen, 16 weitere wurden verletzt. Danach tötete sich der Attentäter, der Deutsch-Iraner war, selbst. Das Motiv ist noch völlig unklar.

Die Landespolizei war am Freitag in Bereitschaft versetzt worden. Beamte seien aber nicht nach Bayern abgezogen worden, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Samstag. Die Polizeien in den Bundesländern stünden in engem Kontakt miteinander. Zum Beispiel würden Lagebilder erarbeitet. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ordnete in ganz Deutschland Trauerbeflaggung an.

Genaueres zur Bereitschaft in Brandenburg wurde nicht bekannt. Vermutlich aber sind Spezialeinsatzkräfte gemeint, die gerade verstärkt werden und sich noch im Aufbau befinden. Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke hatte nach den Anschlägen in Paris gegen die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo ein zusätzliches Team des mobilen Einsatzkommandos aufgestellt. Auch beim SEK, dem Spezialeinsatzkommando, gibt es Verstärkung. Eine Bewaffnung der Spezialkräfte mit Sturmgewehren und festeren Schutzwesten sowie eine bessere waffentechnische Ausstattung der Polizei allgemein hatte Mörke angeordnet. So sind unter anderem die Streifenwagenbesatzungen in Brandenburg mit Maschinenpistolen ausgerüstet.

Bei dem Anschlag in der bayerischen Landeshauptstadt sind am Freitag nach Polizeiangaben vom Samstag zehn Menschen ums Leben gekommen, mehrere weitere wurden teilweise schwer verletzt.

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