Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Braunkohle-Ausstieg kostet bis zu 800 Millionen Euro im Jahr

Energie Braunkohle-Ausstieg kostet bis zu 800 Millionen Euro im Jahr

Die Energiekonzerne verlangen laut "Spiegel" 800 Millionen Euro jährlich für das Abschalten von Braunkohle-Kraftwerken und ihr Vorhalten auf Reserve. Pro Kilowatt wollten sie 300 Euro bekommen.

Voriger Artikel
Mögliches Finale in den Atomgesprächen mit dem Iran beginnt
Nächster Artikel
Bundesagentur: Hartz-IV-Bürokratie bindet 12.000 Mitarbeiter

Vor allem RWE und Vattenfall sollen Geld für ihre Braunkohle-Kraftwerkblocks bekommen.

Quelle: Patrick Pleul

Berlin. Bei einer Gesamtleistung der betroffenen Kraftwerksblocks von 2,7 Gigawatt ergebe dies eine Summe von 800 Millionen Euro jährlich, die Stromkunden oder Steuerzahler aufbringen müssten, schreibt das Nachrichtenmagazin.

Zum Erreichen der Klimaschutzziele will die Regierung bei den Kraftwerken zusätzlich 22 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Ursprünglich plante Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dazu die Einführung einer Kohle-Abgabe für alte Kraftwerke. Dieser Plan des SPD-Vorsitzenden stieß aber auf heftigen Widerstand. Nun sollen alte Braunkohle-Kraftwerkblocks für Engpässe in eine Reserve gehen und schrittweise stillgelegt werden. Dafür werden vor allem die Konzerne RWE und Vattenfall Geld bekommen.

Endgültig festzurren will die Bundesregierung ihr Energiekonzept bei einem Spitzentreffen der großen Koalition am kommenden Mittwoch.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161211-99-498911_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Deutsche Biathleten mit der Staffel auf Rang drei

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?