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Politik Britischer Ex-Premier Blair befürchtet Labour-"Vernichtung"
Nachrichten Politik Britischer Ex-Premier Blair befürchtet Labour-"Vernichtung"
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10:19 13.08.2015
Tony Blair fürchtet eine Unterwanderung seiner Partei durch extreme Linke. Foto: Jose Mendez/Archiv
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London

Andernfalls drohe den britischen Sozialdemokraten die "Vernichtung", schrieb Blair im "Guardian". Nie zuvor habe Labour in so "tödlicher Gefahr" geschwebt, beschwor Blair die Parteimitglieder, Gewerkschafter und Anhänger, die von Freitag an den Nachfolger des zurückgetretenen Wahlverlierers Ed Miliband bestimmen. Das Ergebnis wird am 12. September bekanntgegeben.

Corbyn biete nichts Neues, sondern kehre zurück zu erfolglosen Forderungen aus der Zeit der Klassenkämpfe in den 80er Jahren. Der 66-Jährige konkurriert mit drei weitere Kandidaten um den Posten des Labour-Chefs und hat in den vergangenen Wochen immer wieder Schlagzeilen gemacht, weil er unter anderem für Verstaatlichungen und die Abschaffung der britischen Atomwaffen eintritt. Nachdem Corbyn lange als chancenlos galt, liegt er in Umfragen und bei den Buchmachern inzwischen vorn.

Die Wahl des neuen Parteichefs ist umstritten, da sich erstmals auch außerparteiliche Unterstützer anmelden konnten, um mitzuwählen. Viele Labourmitglieder fürchten eine Unterwanderung durch extreme Linke und Parteigegner.

dpa

Erstmals sind Kampfflugzeuge der USA in der Türkei gestartet, um Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzugreifen. Die Flugzeuge seien vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik aufgebrochen, teilte das Pentagon ohne weitere Einzelheiten mit.

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Vor dem Beginn eines jährlichen Manövers der südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte hat Nordkorea seinen Tonfall verschärft. Das kommunistische Regime in Pjöngjang drohte mit "gnadenlosen Schlägen" seiner Streitkräfte, sollten beide Länder einen Angriff anzetteln.

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In einer Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden ist eine Asylbewerberin getötet worden. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen von einer Beziehungstat aus. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund gebe es nicht, sagte ein Polizeisprecher.

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