Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Bundesrat für rezeptfreie "Pille danach"
Nachrichten Politik Bundesrat für rezeptfreie "Pille danach"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:25 08.11.2013
Die «Pille danach» soll rezeptfrei werden - wenn es nach dem Bundesrat geht. Doch eine neue Bundesregierung muss mitmachen. Die CDU zeigt sich skeptisch. Quelle: Rolf Vennenbernd
Anzeige
Berlin

Die Bundesregierung müsste diese Änderung einer Verordnung allerdings noch übernehmen.

Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte dazu, über die Forderung der Länderkammer habe die künftige Bundesregierung zu entscheiden. Der Sachverständigen-Ausschuss für Verschreibungspflicht im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte werde sich mit der Angelegenheit am 14. Januar befassen. Erwartet wird, dass er die Freigabe empfiehlt.

Der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn sagte aber: "Das ist eine medizinisch-pharmakologische Frage und keine politische Entscheidung." Und das Medikament berge Risiken. "Die Pille danach ist ein Medikament mit Nebenwirkungen, und deshalb ist es richtig, dass der Einnahme eine ärztliche Beratung vorausgeht."

Die scheidende FDP-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte, sie könne sich nicht vorstellen, dass es rechtliche Gründe gegen eine Freigabe gebe.

Die Abgabe der "Pille danach" ohne Rezept in Apotheken soll ungewollte Schwangerschaften vor allem bei jungen Frauen verhindern. Sie sollen im Notfall schnell und ohne ärztliche Verordnung Zugang zu dem Mittel erhalten. Bei rascher Einnahme kann die Pille eine Schwangerschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern. Sie verschiebt den Eisprung der Frau so lange, bis die Überlebenszeit der Spermien überschritten ist.

dpa

Die USA haben wegen ihres anhaltenden Zahlungsboykotts das Stimmrecht in der Generalkonferenz der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) verloren.

08.11.2013

Mit ihren Plänen für eine Pkw-Maut stößt die CSU in den Koalitionsverhandlungen auf deutliche Vorbehalte. Es gebe von allen Seiten in der zuständigen Arbeitsgruppe eine "ganze Menge Fragen", über die Ausgestaltung des von der CSU angestrebten Modells, sagte SPD-Verhandlungsführer Florian Pronold am Freitag in Berlin.

08.11.2013

Die Palästinenser sehen sich durch wissenschaftliche Gutachten in ihrem Verdacht bestätigt, dass Palästinenserführer Jassir Arafat 2004 vergiftet worden sein könnte - und geben Israel die Schuld.

08.11.2013
Anzeige