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Nachrichten Politik Bundeswehr denkt angeblich über Libyen-Einsatz nach   
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11:33 10.01.2016
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verfolgt Mitte Dezember eine Debatte im Bundestag. Quelle: Michael Kappeler
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Berlin

l. Sie könnte 150 bis 200 Bundeswehrsoldaten umfassen und sich an der Ausbildungsmission für Kurden im Norden des Irak orientieren.

Erst am Mittwoch hatte das Kabinett die Entsendung von insgesamt 550 zusätzlichen Soldaten nach Mali und in den Irak beschlossen. Der Libyen-Einsatz solle verhindern, dass sich die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) weiter in dem nordafrikanischen Land ausbreitet. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte zu dem Bericht, gegenwärtig sei die Zeit für diplomatische Verhandlungen und nicht für Spekulationen über einen Militäreinsatz.

Vor dem deutschen Auslandseinsatz müssten die verfeindeten politischen Kräfte Libyens, die einander seit Jahren bekämpfen, allerdings eine Einheitsregierung bilden, schreibt der "Spiegel". Der deutsche UN-Sondervermittler Martin Kobler hatte darüber vor kurzem eine grundsätzliche Einigung zwischen den Konfliktparteien erzielt.

dpa

Ein ranghoher Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist nach irakischen Militärangaben bei einem Luftangriff im Westen des Landes getötet worden. Der Vize-Stellvertreter des selbst ernannten IS-"Kalifen" Abu Bakr al-Bagdadi sei in der Stadt Barwana bei einem Angriff der irakischen Luftwaffe ums Leben gekommen, sagte ein Militärsprecher dem US-Sender CNN.

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