Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 2 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Bundeswehr lässt Kinder mit Waffen spielen

Tag der Offenen Tür in Stetten Bundeswehr lässt Kinder mit Waffen spielen

Neuer Skandal bei der Bundeswehr: Beim Tag der Offenen Tür am vergangenen Samstag in einer Kaserne in Baden-Württemberg konnten Kinder mit Kriegswaffen „spielen“. Auf Fotos ist zu sehen, wie die Kleinkinder in Gegenwart von Soldaten die Waffen in Anschlag bringen und imaginäre Ziele anvisieren. Doch dies ist ausdrücklich verboten.

Voriger Artikel
Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur
Nächster Artikel
Studie: Längeres Arbeiten kann Rente stützen

„Spiel“ mit echter Waffe.

Quelle: RND/ Udo Röbel

Hannover. Der Bundeswehr steht ein neuer Skandal um Kriegswaffen in Kinderhänden ins Haus. Beim Tag der Offenen Tür am vergangenen Samstag präsentierten Bundeswehr-Angehörige auf dem Gelände der Albkaserne/Lager Heuberg in Stetten am kalten Markt (Baden-Württemberg) Kindern im Vorschulalter Maschinenpistolen und Sturmgewehre. Auf Fotos ist zu sehen, wie die Kleinkinder in Gegenwart von Soldaten die Waffen in Anschlag bringen und imaginäre Ziele anvisieren. Dies ist nach gültiger Weisungslage der Bundeswehr ausdrücklich verboten.

 Beim Tag der Offenen Tür am vergangenen Samstag  präsentierten Bundeswehr-Angehörige auf dem Gelände der Albkaserne/Lager Heuberg in Stetten

Beim Tag der Offenen Tür am vergangenen Samstag präsentierten Bundeswehr-Angehörige auf dem Gelände der Albkaserne/Lager Heuberg in Stetten Kindern im Vorschulalter Maschinenpistolen und Sturmgewehre.

Quelle: RND/ Udo Röbel

Der verteidigungspolitische der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, sagte dem RND: „Kriegswaffen sind keine Spielsachen.“ Nachdem es „wiederholt“ Ärger mit Kriegsspielen für Kinder gegeben habe, müsse die Ministerin nun „schnell und durchgreifend für Klarheit sorgen, dass die Verantwortlichen die Weisungslage auch umsetzen“. Andernfalls „wird der Tag der Bundeswehr grundlegend diskreditiert“. Die Ministerin müsse auch dafür sorgen, dass bei öffentlichen PR-Veranstaltungen der Bundeswehr „Waffen nicht öffentlich auf Tischen herumliegen“.

Bereits in den vergangenen Jahren hatte es immer Ärger um Kriegsspiele für und mit Kindern und Jugendlichen bei Werbeveranstaltungen der Bundeswehr gegeben. Per Erlass ist festgelegt, dass Waffen nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre geraten dürfen. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums erklärte gegenüber dem RND: „Wir überprüfen den Sachverhalt.“ Er verwies auf die „grundsätzliche Weisungslage, die ausschließt, dass Waffen in die Hände von Kindern geraten können“.

Von RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
54954a26-29de-11e7-9327-a307594c6a64
Dafür sparen die Deutschen

Die Deutschen gelten gemeinhin als Sparfüchse. Wofür die Bundesbürger ihr Erspartes ausgeben, hat das Marktforschungsunternehmen Kantar TNS mit einer repräsentativen Umfrage herausgefunden.

Sollte der Flughafen Tegel auch nach Eröffnung des BER offen bleiben?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr