Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik CDU-Experte Binninger glaubt an mehr NSU-Täter als bekannt
Nachrichten Politik CDU-Experte Binninger glaubt an mehr NSU-Täter als bekannt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:44 05.09.2016
CDU-Politiker Clemens Binninger glaubt nicht daran, dass der NSU lediglich aus drei Tätern bestand. Quelle: Wolfgang Kumm/Archiv
Anzeige
Berlin

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag sagte der "Frankfurter Rundschau": "Wenn ich die Fakten und Indizien aus Akten und Vernehmungen betrachte, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass der NSU nicht nur aus drei Leuten bestand und dass es neben den Helfern und Unterstützern, die angeklagt sind, weil sie Wohnungen, Handys, Waffen beschafft haben, auch Mittäter gab."

Binninger forderte die Ermittler dazu auf, sich um DNA-Proben aus dem Kreis möglicher Unterstützer zu bemühen, um diese mit den an Tatorten gefundenen Spuren abgleichen zu können. Bislang lägen aus einem potenziellen Unterstützerkreis von rund 100 Personen nur von 19 Verdächtigten DNA-Proben vor. "Von 81 Personen wurden keine DNA-Proben genommen. Es ist klar: Nur Beschuldigte können gezwungen werden, eine DNA-Probe abzugeben. Aber man muss die restlichen Personen doch wenigstens fragen, ob sie es freiwillig tun", sagte Binninger der Zeitung.

dpa

Politik Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern - 20,8 Prozent für AfD: Ein Siegeszug der Frustrierten

„Ich bin nicht rechts, ich bin frustriert“: Mehr als jeder Fünfte stimmt bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern für die AfD. Wie konnte es dazu kommen? Ein Besuch in Klein Trebbow, einer der AfD-Hochburgen und Wohnort des Spitzenkandidaten Leif-Erik Holm.

05.09.2016

Aktuell können Flüchtlinge nicht ins EU-Partnerland Griechenland abgeschoben werden. Der Bundesinnenminister verweist aber auf dort erreichte Verbesserungen. Dies müsse dann auch Folgen haben. Athen reagiert empört.

04.09.2016

Beim ersten Urnengang nach den großen Demokratie-Protesten bilden sich in Hongkong lange Schlangen vor den Wahllokalen. Chinas Sonderverwaltungszone ist gespaltener denn je.

04.09.2016
Anzeige