Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
CDU-Innenexperte verteidigt Zivilschutzkonzept

Bundesregierung CDU-Innenexperte verteidigt Zivilschutzkonzept

Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Ansgar Heveling (CDU), hat das neue Zivilschutzkonzept der Bundesregierung verteidigt.

Es sei notwendig, sich "auf mögliche Bedrohungsszenarien" einzustellen, sagte Heveling dem "Deutschlandfunk".

Voriger Artikel
Was tun im Katastrophenfall? Hamsterkäufe!
Nächster Artikel
Kretschmann verteidigt grün-schwarze Nebenabsprachen

Ein Kunde beim Einkauf.

Quelle: Oliver Berg/Illustration

Berlin. Seit der letzten Fortschreibung des Konzeptes 1995 hätten sich einige Veränderungen ergeben. "1995 war das Thema SMS, Internet noch nicht so von Bedeutung", "Alarmierungsvorgänge" hätten sich seitdem verändert und seien nun angepasst worden.

"Wir müssen uns bewusst sein, dass eine so stark vernetzte Gesellschaft wie unsere, wo vieles ganz engmaschig ineinander greift, natürlich auch verwundbar ist", erklärte der CDU-Innenexperte. Wie man mit Gefahren umgeht, darauf "müsse ein Staat Antworten geben".

Die Neujustierung des Konzeptes sei kein Anlass für die Bürger, sich Sorgen zu machen. "Es ist keine Frage des aktuellen Zeitpunktes", sagte Heveling. "Dass das auch Verunsicherungspotenzial birgt", könne er zwar nachvollziehen. Aber ein Staat müsse vorbereitet sein, und man müsse kritische Szenarien auch benennen.

Politiker der Opposition hatten den Zeitpunkt für die Vorstellung des Konzeptes sowie dessen Inhalte scharf kritisiert - nicht zuletzt die Empfehlung an die Bevölkerung, Lebensmittelvorräte anzulegen. Offiziell wird die Bundesregierung das neue Konzept am Mittwoch im Kabinett beraten und dann vorstellen. Sie will das Land so auf Bedrohungen etwa durch Terror, Cyber-Angriffe und andere Attacken moderner Kriegsführung vorbereiten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
ac9b46ea-840f-11e7-8a9d-ecf16cf845db
Barcelona nach dem Anschlag

Am Tag nach den Anschlägen in Spanien sitzt der Schock tief. 14 Menschen sind getötet worden, mehr als 100 Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt. Das Land ist zutiefst getroffen.

Soll der Hundeleinenzwang ausgeweitet werden?

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr