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Cameron tritt wegen Brexit zurück

Briten stimmen für EU-Austieg Cameron tritt wegen Brexit zurück

Die Briten hatten sich am Donnerstag mehrheitlich für einen Brexit entschieden. Am Freitagmorgen kündigte der britische Premierminister David Camerondie seinen Rücktritt für Oktober an. Cameron hatte für einen Verbleib des Landes in der EU geworben. Er zieht damit Konsequenzen aus seiner Niederlage in der historischen Abstimmung über einen Austritt Großbritanniens aus der EU.

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Der britische Premier David Cameron nach der Brexit-Entscheidung vor Number 10 Downing Street.

Quelle: Michael Kappeler

Großbritannien kehrt Europa den Rücken: Eine knappe Mehrheit der Briten hat bei dem historischen Brexit-Referendum für einen Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt.

Am Freitagmorgen war der Vorsprung des Brexit-Lagers mit insgesamt 16,8 Millionen Stimmen uneinholbar. Das prozentuale Verhältnis war 52 zu 48 zugunsten der EU-Gegner.

Das Ergebnis ist eine schwere Schlappe für den konservativen Premierminister David Cameron, der vehement für einen Verbleib in der bei vielen Briten verhassten EU geworben hatte. Am frühen Morgen kündigte er seinen Rücktritt für Oktober an. Er werde noch drei Monate im Amt bleiben, sagte Cameron am Freitag. Austrittsverhandlungen mit der EU sollten anschließend mit einem neuen Premierminister beginnen. "Das Land braucht ein neue Führung", sagte der konservative Politiker.

Der angestrebte Brexit stürzt die EU in die wohl schwerste Krise ihrer Geschichte. Viele europäische Politiker hatten die Briten vor einem Austritt gewarnt. EU-Politiker befürchten, dass ein Brexit Austrittswünsche in anderen Ländern beflügelt.

Die Abstimmung im Liveticker:

Auf einer Sonderseite haben wir alle wichtigen Informationen rund um die Abstimmung und die Folgen des Brexits zusammengefasst: www.MAZ-online.de/brexit

 

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"Stimmt für den Austritt!" Der Bus einer Anti-EU-Kampagne parkt in Cornwall. Premier David Cameron dagegen warnt vor dem "Brexit". Foto: str

Der britische Premierminister David Cameron hat erneut mit Nachdruck vor den wirtschaftlichen Folgen eines Austritts aus der EU gewarnt. Großbritannien würde einen "unmittelbaren und nachhaltigen Rückschlag" erleiden.

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