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Politik Cameron will Eurotunnel besser sichern
Nachrichten Politik Cameron will Eurotunnel besser sichern
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19:23 31.07.2015
Kaum aufzuhalten: Die Flüchtlinge in Calais riskieren ihre Gesundheit und ihr Leben, um nach Großbritannien zu gelangen. Foto: Yoan Valat
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London/Calais

s. "Das bleibt ein schwieriges Thema den ganzen Sommer über." Großbritannien wolle mit Frankreich Hand in Hand arbeiten.

In der Nacht zum Freitag hatten erneut Hunderte Migranten versucht, auf Züge und Laster zu klettern, um durch den Eurotunnel illegal nach Großbritannien zu gelangen. Am Vortag hatte Cameron angekündigt, mehr illegal Eingereiste abschieben zu wollen und die Einwanderungsgesetze zu verschärfen. Zudem will die Regierung rund zehn Millionen Euro zusätzlich bereitstellen. Die Hilfe für Frankreich auf der anderen Seite der Grenze sei der Anfang, sagte er am Freitag. Ein Team hochrangiger Regierungsmitarbeiter solle sich mit dem Thema befassen. Der Tunnelbetreiber Eurotunnel begrüßte am Freitag die Ankündigung.

Seit Anfang Juni sind zehn Migranten bei dem Versuch gestorben, nach Großbritannien zu gelangen. Am Freitag gab es keine neuen Berichte über Tote oder Verletzte. Frankreich hat 120 Polizisten zusätzlich nach Calais geschickt, neue Zäune werden bereits errichtet.

Auf beiden Seiten des Tunnels führt das Chaos zu langen Staus vor allem im Güterverkehr. Die britische Regierung will Grundstücke des Verteidigungsministeriums nutzen, um den Rückstau auf den Straßen aufzulösen.

Eine britische Speditionsfirma rief am Freitag dazu auf, zwei oder drei Tage lang keine Güter mehr durch den Eurotunnel zu transportieren, um für eine zügige Lösung zu protestieren. Migranten hätten Container aufgebrochen, die Supermärkte dann nicht mehr annähmen, sagte Firmenbesitzer Peter Harding dem BBC Radio 4. Auch deutsche Fahrer fürchten um ihre Sicherheit, weil Menschen versuchen, in die LKW zu klettern.

dpa

Im Juli sind so viele Asylbewerber nach Deutschland gelangt wie noch nie zuvor in einem Monat. Derzeit kämen sehr viele Asylbewerber aus den Kriegs- und Krisenregionen in Syrien, im Irak und in Afghanistan, sagte der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Manfred Schmidt.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich vorerst nicht an einem dritten Hilfspaket für Griechenland beteiligen. "Der IWF kann nur ein umfassendes Programm unterstützen", sagte ein Vertreter der Organisation in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

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Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe, ist erneut mit einem Antrag gescheitert, drei ihrer vier Verteidiger loszuwerden. Zschäpe soll ihre Forderung wie schon bei ihren ersten Versuchen nicht ausreichend begründet haben.

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