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Chemikalienkauf im Baumarkt: Kölner Polizei löst Fahndung aus

Kriminalität Chemikalienkauf im Baumarkt: Kölner Polizei löst Fahndung aus

Ein Mann hat in einem Baumarkt bei Köln einen verdächtigen Mix von Chemikalien gekauft - nun befürchtet die Polizei, dass er damit eine Bombe bauen könnte. "Staatsanwaltschaft und Polizei nehmen den Hinweis insbesondere mit Blick auf die aktuelle Sicherheitslage (.

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Die Kölner Polizei fahndet knapp zwei Wochen vor dem Rosenmontagszug nach einem Mann, der in einem Baumarkt Chemikalien gekauft hat.

Quelle: Federico Gambarini

Köln. (...) sehr ernst", teilten die Behörden mit. Deshalb wurde eine Fahndung mit Bildern des Mannes aus dem Baumarkt eingeleitet. Die "Bild"-Zeitung hatte als erste darüber berichtet.

Nach dpa-Informationen lässt sich Sicherheitskreisen zufolge derzeit noch nicht sagen, ob der Fall ernst zu nehmen ist. Die Kölner Polizei wollte ausdrücklich noch nicht von einem Terrorverdächtigen sprechen. Die Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval, Sigrid Krebs, stellte klar, dass der Rosenmontagszug aus ihrer Sicht nicht in Gefahr sei: "Wir haben keinen Grund, den Kölner Rosenmontagszug abzusagen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Fahndung und dem Karneval. Das bestätigt uns die Polizei."

Der unbekannte Mann hatte am vergangenen Freitag in einem Baumarkt in Pulheim bei Köln Chemikalien eingekauft. Um welche es ging, will die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Der Mix sei aber verdächtig. Ein Mitarbeiter des Baumarktes fand den Kauf so auffällig, dass er tags darauf die Polizei informierte. Er und andere Mitarbeiter beschrieben den Käufer als vom Aussehen her "aus dem Nahen Osten stammend". Er sei etwa 40 bis 45 Jahre alt gewesen, 1,70 bis 1,75 Meter groß und habe einen dunklen Vollbart gehabt. Der Mann habe gut Deutsch gesprochen.

Trotz intensiver Ermittlungen ist es der Polizei bisher nicht gelungen, den Mann zu identifizieren und ausfindig zu machen. Deshalb baten die Ermittlungsbehörden mit einem jetzt veröffentlichten Foto die Bevölkerung "dringend um Unterstützung bei der Fahndung".

dpa

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