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Clinton gewinnt in Washington DC die letzte Vorwahl klar

Wahlen Clinton gewinnt in Washington DC die letzte Vorwahl klar

Die Vorwahlen in den US sind zu Ende. Hillary Clinton setzte nach 56 Abstimmungen mit einem Sieg in Washington den Schlusspunkt. Jetzt müssen nur noch die Parteitag über die Kandidaturen entscheiden.

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Selfie mit Fans: Hillary Clinton führt in einer neuen Umfrage von Bloomberg mit 49 zu 37 Punkten vor Donald Trump. Foto: Michael Reynolds

Washington. Mit einem deutlichen Sieg Hillary Clintons über ihren Kontrahenten Bernie Sanders ist in der Hauptstadt Washington DC der Reigen an Vorwahlen bei den US-Demokraten zu Ende gegangen.

Clinton hatte bereits zuvor einen uneinholbaren Vorsprung bei den Delegierten, wenn auch nicht die absolute Mehrheit von 2383 Stimmen, die sie beim Parteitag im Juli in Philadelphia für die Nominierung braucht. Sie wird dann auf Superdelegierte angewiesen sein. Fast 600 dieser 714 Parteifunktionäre haben sich aber bereits für Clinton ausgesprochen.

In Washington DC, wo nur noch 20 Delegierte zu vergeben waren, hatte es kaum noch Wahlkampf der beiden Lager gegeben. Clinton gewann erwartungsgemäß klar, nach Angaben von US-Sendern mit rund 79 Prozent der Stimmen. Für Bernie Sanders hatten sich etwa 21 Prozent ausgesprochen.

Die Demokraten wie auch die Republikaner hatten in 50 Staaten, fünf Außengebieten und in der Hauptstadt ihren Kandidaten ausgesiebt. Clinton gewann bei den Demokraten 34 dieser 56 Wahlen, Sanders 22.

Die frühere First Lady wird aller Voraussicht nach im Kampf um das Weiße Haus am 8. November gegen ihren republikanischen Konkurrenten Donald Trump antreten. Die Republikaner hatten ihre Vorwahlen bereits abgeschlossen. Endgültig werden Parteitage im Juli über die Kandidaturen entscheiden.

Sanders hat angekündigt, seinen inhaltlichen Kampf bis zur Convention in Philadelphia nicht aufgeben zu wollen. Er sagte noch am Dienstag, die "politische Revolution" werde weitergehen. Für Donnerstagabend (Ortszeit) ist eine Videokonferenz des Senators von Vermont aus seinem Heimatort angekündigt.

dpa

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