Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Cyber-Angriffe auf Regierungsnetz "viel erfolgreicher" als früher

Kriminalität Cyber-Angriffe auf Regierungsnetz "viel erfolgreicher" als früher

Die Cyber-Attacken auf deutsche Behörden und Unternehmen werden nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) immer raffinierter und effektiver.

Voriger Artikel
Bundestag beginnt mit Etat-Beratungen
Nächster Artikel
Der AfD-Erfolg stärkt die Demokratie

Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik werden die Cyber-Attacken auf deutsche Behörden und Unternehmen immer effektiver.

Quelle: Oliver Berg/Symbolbild

Berlin. "Bis vor wenigen Jahren glichen Cyber-Angriffe einem elektronischen Flächen-Bombardement, dadurch hatten Angreifer große Streuverluste", sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm der "Bild"-Zeitung. "Heute sind Cyber-Attacken sehr viel präziser und auf einzelne Ziele, wie den Bundestag, angelegt. Das ist leider auch viel erfolgreicher."

Sein Amt sei in erster Linie für den Schutz des Regierungsnetzes verantwortlich, und "das hat noch kein Hacker geknackt". Allerdings sei die Frequenz der Angriffe - ob auf private oder öffentliche Einrichtungen - schon enorm, sagte Schönbohm. "Volkswagen gibt die Zahl der Cyber-Attacken auf sein IT-Netz mit 6000 Fällen pro Tag an. Und wir stellen jeden Tag allein mehr als 20 hochspezialisierte Angriffe auf das Regierungsnetz fest. Die Zahl der Cyber-Attacken ist also sehr hoch."

Eine dpa-Umfrage hatte kürzlich ergeben, dass einige Bundesländer im Kampf gegen Cybercrime und terroristische Aktivitäten im Netz ihre Ermittlungsbehörden zum Teil erheblich ausbauen. Sie planen etwa neue Spezialabteilungen und stellen Staatsanwälte, Ermittler und IT-Experten ein.

Sicherheitsexperten befürchten, dass Terroristen oder Staaten über Cyberattacken versuchen könnten, für die Versorgung der Gesellschaft überlebenswichtige Anlagen - etwa bei der Wasser- oder Energieversorgung - anzugreifen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
96aa5038-87fc-11e7-a878-74bcfc034c6f
Was geschah auf der „Nautilus“?

Die Journalistin Kim Wall ist tot, ihre Leiche wurde in einer Bucht vor Kopenhagen gefunden. Der U-Boot-Bauer Peter Madsen sitzt in Untersuchungshaft. Was genau am 10. August auf der „Nautilus“ geschah, ist immer noch rätselhaft.

Welche Dreckecke ist die schlimmste in der Stadt Rathenow (Havelland)?

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr