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Politik Dänemark verteidigt Grenzkontrollen zu Deutschland
Nachrichten Politik Dänemark verteidigt Grenzkontrollen zu Deutschland
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10:35 17.01.2016
Dänische Polizisten an einer Kontrollstelle am Grenzübergang Krusau bei Flensburg. Quelle: Carsten Rehder
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Oeversee

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Der BDN-Hauptvorsitzende Hinrich Jürgensen erklärt, Dänemark trage eine Mitschuld an der Schwäche der EU in der Flüchtlingskrise: "Die picken sich die Rosinen aus dem EU-Kuchen." Kopenhagen könne jetzt Verkehrsunternehmen verpflichten, Reisende zu kontrollieren. "Viele Pendler könnten sich Arbeit auf der anderen Seite suchen. Die Bahn würde in Flensburg stoppen", sagte Jürgensen, der im süddänischen Tinglev wohnt.

Schmidt erklärte: "Wir sind nicht an dem Punkt, am dem wir die Transporteurhaftung einführen wollen." Er wolle eine zu große Ansammlung von Asylbewerbern etwa in Kopenhagen verhindern. "Das kann zu Unruhe führen."

Dänemark hat die Kontrollen an der deutschen Grenze bis zum 3. Februar verlängert. Das hat die Zahl der Asylanträge in Dänemark deutlich gesenkt. Die dänische Polizei überprüfte seit dem 4. Januar 40 000 Menschen, schickte knapp 250 zurück und nahm rund 40 mutmaßliche Schlepper fest.

Die deutsch-dänischen Beziehungen sehen Schmidt und Jürgensen nicht in Gefahr. "Noch nie war das Verhältnis der Länder so gut. Das werden Schlagbäume allein so schnell nicht ändern", sagte Jürgensen. Anders als bei der Volksabstimmung über die Aufteilung Schleswigs 1920 gehe nicht um nationale Fragen: Viele der Flüchtlinge wollten weder nach Dänemark noch nach Deutschland, sondern nach Schweden.

dpa

Die allgemeine Terrorgefahr in Deutschland wird nach Einschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) lange andauern. "Die Sicherheitslage ist aufgrund der terroristischen Bedrohung sehr angespannt und wird es über Jahre bleiben", sagte BKA-Präsident Holger Münch der "Bild am Sonntag".

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Mit mehreren Hundert Beamten ist die Polizei am Samstag in Düsseldorf zu einer Razzia in das sogenannte Maghreb-Viertel eingerückt. Aufklärungsergebnisse hätten ergeben, "dass sich hier zu bestimmten Zeiten Personen treffen und aufhalten, die im Verdacht stehen, Taschen- und Gepäckdiebstähle sowie Straßenraub- aber auch Drogendelikte zu begehen", hieß es zur Begründung.

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