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Demos gegen Asylpolitik in Hamburg und Berlin

Flüchtlinge Demos gegen Asylpolitik in Hamburg und Berlin

Bei Protesten gegen die deutsche Flüchtlingspolitik ist es in der Nacht zum Samstag in Hamburg und Berlin zu Ausschreitungen gekommen. Vier mutmaßliche Randalierer wurden in Hamburg kurzzeitig festgenommen, sagte ein Polizeisprecher.

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Demonstranten ziehen in Hamburg mit bengalischen Feuern über die Reeperbahn.

Quelle: Axel Heimken

Hamburg/Berlin. Auch in Berlin nahm die Polizei nach eigenen Angaben vier Randalierer fest und erteilte etliche Platzverweise.

Im Hamburg waren am Freitagabend mehr als 5000 Menschen gegen die Flüchtlingspolitik des SPD-Senats auf die Straße gegangen. Sie forderten, dass die "Lampedusa-Flüchtlinge" in der Stadt bleiben dürfen. Zwar sei der Protestmarsch nach dem Zweitliga-Spiel des FC St. Pauli gegen den SV Sandhausen (0:0) weitgehend friedlich geblieben, jedoch wurde laut Polizei die Frontscheibe eines Streifenwagens eingeschlagen. Nach dem Ende der Veranstaltung seien Polizisten mit Flaschen und Böllern beworfen worden, verletzt wurde niemand. Zwei weitere Polizeiautos wurden beschädigt.

In Berlin-Kreuzberg hatten sich am späten Freitagabend bis zu 700 Menschen zu einem unangemeldetem Protestzug unter dem Motto "Gegen Polizeigewalt und die deutsche Asylpolitik" versammelt. Dabei seien Steine auf Beamte geworfen und Feuerwerkskörper gezündet worden. Fenster eines Möbelhauses gingen zu Bruch. Gegen die Festgenommenen wurden Strafermittlungen unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Vermummung eingeleitet. Drei Polizisten erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen.

dpa

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