Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 2 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Drei Israelis bei Terrorattacken in Israel getötet

Konflikte Drei Israelis bei Terrorattacken in Israel getötet

Palästinensische Attentäter weiten ihre Aktionen aus. Zwei von ihnen bringen einen Bus in ihre Gewalt, um angreifen zu können. Ein anderer rast in Menschen, die an einer Bushaltestelle warten.

Voriger Artikel
Pegida-Galgen hat juristische Folgen
Nächster Artikel
Taliban ziehen sich aus Kundus zurück

Israel wird durch eine Reihe von Angriffen auf Zivilisten erschüttert.

Quelle: Atef Safadi

Jerusalem. Bei zwei Terrorattacken in Jerusalem sind drei Israelis und ein palästinensischer Angreifer getötet worden. Mehr als 20 weitere Menschen wurden verletzt, davon sechs schwer, wie israelische Medien berichten.

Es war der bisher blutigste Tag während der seit knapp zwei Wochen anhaltenden neuen Gewaltwelle in Israel.

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-151013-99-05517_large_4_3.jpg

Bei dem Angriff auf den Bus kam ein 60-Jähriger ums Leben.

Zur Bildergalerie

Zwei Palästinenser brachten im Stadtteil Talpiot einen städtischen Autobus in ihre Gewalt. Sie versperrten die Türen und griffen die Fahrgäste mit Schuss- und Stichwaffen an. Zwei Passagiere starben, sieben weitere erlitten Verletzungen. Schließlich stoppte ein privater Sicherheitsmann den Bus. Er erschoss einen Attentäter und setzte den zweiten mit Schüssen außer Gefecht.

Fast zur gleichen Zeit raste im jüdisch-orthodoxen Stadtviertel Geula ein Palästinenser mit seinem Wagen in eine Gruppe Menschen, die an einer Bushaltestelle wartete. Ein Israeli wurde getötet, ein weiterer schwer verletzt. Der Angreifer stieg aus und stach mit einem Messer auf seine Opfer ein. Er wurde am Ende mit Schüssen verletzt und festgenommen.

Die radikal-islamische Hamas-Bewegung im Gazastreifen begrüßte die Anschläge. "Wir preisen diese heroischen Operationen in Jerusalem und grüßen die Helden, die sie ausführten", erklärte Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri am Dienstag in Gaza.

Am selben Vormittag kam es in Raanana bei Tel Aviv zu zwei separaten Messerangriffen von Palästinensern. Jeweils ein Mann und eine Frau erlitten Verletzungen. Die Attentäter wurden in beiden Fällen überwältigt und festgenommen.

In Kiriat Ata bei Haifa verletzte ein extremistischer Israeli einen anderen Israeli mit Messerstichen. Der Attentäter hatte sein Opfer irrtümlich für einen Palästinenser gehalten.

Inmitten wachsender Spannungen ist es in den vergangenen Tagen zu einer Serie von Messerangriffen gekommen. Seit Beginn des Monats wurden sieben Israelis und 28 Palästinenser getötet. Ein Streit um die Besuchs- und Gebetsrechte auf dem Plateau des Tempelbergs in der Jerusalemer Altstadt hat die jüngste Gewaltwelle befeuert.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
7d8f4b1e-2b70-11e7-9327-a307594c6a64
Terrorverdacht: Mann in Londoner Regierungsviertel festgenommen

Nur wenige hundert Meter vom britischen Parlament entfernt hat die Polizei am Donnerstag einen Mann wegen Terrorverdachts festgenommen. Er hatte der Polizei zufolge mehrere Messer bei sich.

Sollte der Flughafen Tegel auch nach Eröffnung des BER offen bleiben?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr