Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Drogenbeauftragte fordert mehr Hilfen für Kinder von Suchtkranken
Nachrichten Politik Drogenbeauftragte fordert mehr Hilfen für Kinder von Suchtkranken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:41 28.08.2018
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU) Quelle: Soeren Stache/dpa
Berlin

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), fordert mehr Hilfen für Kinder von Suchtkranken. „Kinder aus suchtbelasteten Familien leiden nicht nur häufiger an Depressionen, sondern sind insgesamt wesentlich krankheitsanfälliger als Kinder, die in einem stabilen und gesunden Umfeld aufwachsen“, sagte Mortler dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Drogenbeauftragte reagiert damit auf den am Dienstag vorgestellten „DAK-Kinder- und Jugendreport 2018“, wonach elterliche Suchterkrankungen ein bedeutendes Risiko für die Gesundheit von Kinder und Jugendlichen sind. Diese hätten mit durchschnittlich 1205 Euro 32 Prozent höhere Gesundheitsversorgungskosten aufgewiesen.

Mortler sagte, der Report belege, wie dringend diesen Kindern geholfen werden müsse. „Das Thema muss bei allen Akteuren solange auf der Agenda ganz oben bleiben, bis sich ein gut funktionierendes Hilfesystem in ganz Deutschland etabliert hat“, sagte die Drogenbeauftragte. Dabei seien nicht nur Länder, Kommunen, Schulen und Ärzte gefragt. Auch der Bund müsse hier seine Hausaufgaben machen. „Unabhängig davon sind wir alle aufgefordert, an der bestehenden Situation zu arbeiten, das Thema zu enttabuisieren und den Kindern endlich die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen“, so Mortler weiter.

Von Rasmus Buchsteiner

Der sächsische Staatsschutz hat rechtsextreme Gruppierungen im Freistaat fest im Blick. Besonders im Fokus: „Reichsbürger“, „Identitäre“ und die Neonazi-Partei „Der III. Weg“.

28.08.2018

Bereits den zweiten Abend in Folge wurde die Polizei in Chemnitz von der Teilnehmerzahl rechter Kundgebungen überrascht – offenbar weil sich die Planungen stur an den Angaben des Anmelders „Pro Chemnitz“ orientierten. Am Ende kamen am Montag statt 1000 bis zu 8000 Teilnehmer, darunter viele Gewaltbereite. Die Polizisten vor Ort waren überfordert.

28.08.2018

Pädagogische Fachkräfte, Leitungen und Tagespflegepersonen – In Deutschland fehlen bis zum Jahr 2025 Hunderttausende Fachkräfte in der Kinderbetreuung.

28.08.2018