Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Durchsuchung bei BDK-Chef Schulz
Nachrichten Politik Durchsuchung bei BDK-Chef Schulz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:36 27.03.2018
Andre Schulz, Vorsitzender vom Bund Deutscher Kriminalbeamter, behauptet, er habe zu keinem Zeitpunkt irgendwen über seine Beschäftigung getäuscht. Quelle: dpa
Hamburg/Berlin

Beim Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, hat es laut übereinstimmenden Berichten am Montag eine Razzia gegeben. Hintergrund sind demnach Betrugsvorwürfe wegen mutmaßlich zu Unrecht kassierter Bezüge.

Ermittler hätten das Privathaus des BDK-Chefs in Hamburg sowie die Geschäftsstelle des Verbandes in Berlin durchsucht, meldeten „Die Welt“ und „Spiegel online“ unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Die Behörde war für eine Bestätigung am Abend zunächst nicht erreichbar.

Es geht um das Beschäftigungsverhältnis des Kriminalhauptkommissars bei der Polizei Hamburg. Schulz hatte vereinbart, dass er ab 2014 dort nur noch zu 50 Prozent arbeiten sollte. Damals war er gerade BDK-Chef geworden. Entsprechend wurde die Vergütung halbiert. Schulz wird jedoch vorgeworfen, keine 20 Stunden gearbeitet und dennoch 50 Prozent Gehalt erhalten zu haben.

Schulz bestreitet die Betrugsvorwürfe. Er habe seine dienstlichen Aufgaben im vereinbarten Rahmen für die Polizei Hamburg wahrgenommen, hatte er im November 2017 mitgeteilt. Er habe zu keinem Zeitpunkt irgendwen über seine Beschäftigung getäuscht. Der Anwalt von Schulz sagte dem „Spiegel“, er betrachte die strafrechtlichen Vorwürfe als „nicht nachvollziehbar“.

BDK-Vize Sebastian Fiedler verteidigte Schulz in der „Welt“: „Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, die uns heute bekannt gegeben wurden, erschließen sich mir nicht.“ Ein Betrug könne, so wie von der Staatsanwaltschaft dargestellt, „nicht einmal theoretisch begangen werden“. Vor diesem Hintergrund werfe das Vorgehen der Staatsanwälte „viele Fragen“ auf.

Von dpa/RND

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will Erzieher künftig genauso gut bezahlen wie Lehrer. Unterstützung kommt jetzt aus Brandenburg für den Berliner Vorschlag – von Jugendministerin Britta Ernst (SPD). Noch ist jedoch eine Frage unklar: Wer soll das eigentlich bezahlen?

30.03.2018

Im bulgarischen Warna beraten Vertreter der Europäischen Union seit Montag über den möglichen EU-Beitritt der Türkei. Doch eine Annäherung liegt in weiter Ferne. Trotz aller Probleme zeigte sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan optimistisch.

27.03.2018
Politik Möglicher Staatsbesuch - Hält sich Kim Jong Un in China auf?

Seit der Machtübernahme im Jahr 2011 hat Kim Jong Un sein Land nicht verlassen. Wie japanische Medien berichten, könnte sich der nordkoreanische Machthaber jetzt in China aufhalten. Es wäre ein bedeutender Schritt bei der Annäherung beider Länder.

26.03.2018