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Politik EU-Innenminister beraten über Verteilung von Flüchtlingen
Nachrichten Politik EU-Innenminister beraten über Verteilung von Flüchtlingen
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05:38 14.09.2015
"Germany" lautet unter den Flüchtlingen das Zauberwort. Nun beraten die EU-Innenminister überf eine gerechte Verteilung der Migranten. Foto: Szilard Koszticsak
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Brüssel

So lehnt Ungarn dies strikt ab; auch einige mitteleuropäische Staaten wie Tschechien, die Slowakei und Polen sind dagegen. Sollten die Minister keine Einigung finden, hat EU-Ratspräsident Donald Tusk mit der Einberufung eines Sondergipfels der Staats- und Regierungschefs noch im September gedroht.

Somit droht der Flüchtlingsplan von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu scheitern. Juncker hat vorgeschlagen, 120 000 Flüchtlinge aus Griechenland, Italien und Ungarn auf andere EU-Länder zu verteilen. Dies soll zusätzlich zu den 40 000 Migranten erfolgen, auf deren Aufnahme sich die EU-Staaten bereits im Sommer geeinigt hatten.

Als Zeichen der Solidarität soll dies diejenigen EU-Länder entlasten, wo die meisten Migranten ankommen. Für die Zukunft soll es solch einen permanenten Notfallmechanismus geben, der aber erst später beschlossen werden dürfte. Konsens besteht laut EU-Diplomaten schon über die geplante Liste sicherer Herkunftsländer, auf der auch die sechs Westbalkan-Staaten stehen sollen.

dpa

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