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Ermittlungen wegen Drogenverdachts gegen Volker Beck

Bundestag Ermittlungen wegen Drogenverdachts gegen Volker Beck

Die Zahl der Konsumenten der synthetischen Droge Chrystal Meth steigt stetig, wie der Drogenbericht der Regierung zeigt. Anfang März ist der prominente Grünen-Politiker Beck in einem Berliner Kneipenviertel von Drogenfahndern erwischt worden. Jetzt beginnen die Ermittlungen.

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Volker Beck ist derzeit krank geschrieben.

Quelle: Maurizio Gambarini/Archiv

Berlin. Gegen den Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck wird jetzt offiziell wegen eines möglichen Drogendeliktes ermittelt. Der Bundestag hat Becks Immunität aufgehoben und damit den Weg für Ermittlungen frei gemacht, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte.

Es geht um einen möglichen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Berliner Kriminalpolizei hatte am 1. März 0,6 Gramm einer "betäubungsmittelverdächtigen Substanz" bei Beck gefunden. Dabei handelt es sich nach dpa-Informationen um das gefährliche synthetische Rauschgift Crystal Meth.

Beck trat daraufhin von seinen Ämtern in der Fraktion zurück, blieb aber Bundestagsabgeordneter. Kurz darauf wurde er krankgeschrieben. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er: "Ich habe immer eine liberale Drogenpolitik vertreten. Zu den gegen mich erhobenen Vorwürfen wird mein Anwalt zu gegebener Zeit eine Erklärung gegenüber der Staatsanwaltschaft abgeben. Ich werde mich dazu öffentlich nicht einlassen."

Zunächst hatte die Bundestagsverwaltung die Aufhebung der Immunität aus formalen Gründen abgelehnt. Nun widersprach sie nicht mehr der nachgebesserten Mitteilung der Staatsanwaltschaft. In der Regel kann gegen einen Abgeordneten nach 48 Stunden ermittelt werden, wenn der Bundestag einer entsprechenden Mitteilung über die Ermittlungsabsicht der Staatsanwaltschaft nicht widerspricht. In einem ähnlichen Fall wurde gegen den SPD-Politiker Michael Hartmann ermittelt. Das Verfahren wurde 2014 gegen eine Geldbuße eingestellt.

dpa

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