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Extremist Kuntar bei israelischem Luftangriff getötet

Konflikte Extremist Kuntar bei israelischem Luftangriff getötet

Der libanesische Extremist Samir Kuntar ist nach Angaben der Hisbollah-Miliz bei einem israelischen Luftangriff in Syrien getötet worden. Israelische Kampfflugzeuge hätten am Samstagabend ein Wohngebäude in Dscharamana, einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus, mit Raketen angegriffen, berichtete der Hisbollah-Fernsehsender Al-Manar am Sonntag weiter.

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Samir Kuntar nach seiner Haftentlassung im Jahr 2008. Foto: Nabil Mounzer

Beirut. r.

Kuntar war 2008 nach etwa drei Jahrzehnten Haft freigelassen worden. Er war der am längsten in israelischer Haft befindliche Araber.

Im Jahr 1979 hatte er ein palästinensisches Terrorkommando angeführt und war für den Tod zweier israelischer Polizisten sowie eines Vaters und dessen zweier kleiner Töchter verantwortlich. Er war bei einem Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hisbollah freigekommen, der unter deutscher Vermittlung zustande gekommen war.

Angehörige israelischer Opfer haben mit Genugtuung auf den Tod Kuntars reagiert. Smadar Haran, deren zwei kleine Töchter und Ehemann 1979 von Kuntar ermordet worden waren, sprach von "historischer Gerechtigkeit", wie die israelische Nachrichtenseite "ynet" am Sonntag berichtete. "Es hat mich sehr geschmerzt, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde."

dpa

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