Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik FBI-Panne: Charleston-Attentäter durfte keine Waffe kaufen
Nachrichten Politik FBI-Panne: Charleston-Attentäter durfte keine Waffe kaufen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:47 11.07.2015
«Es ist nicht klar, warum das passierte - aber es machte einen großen Unterschied.» (FBI-Chef Comey über die Lücke in der Datenbank) Foto: Michael Reynolds/Archiv
Anzeige
Charleston

Die vorgeschriebene Überprüfung des FBI durch den Waffenverkäufer hätte zeigen müssen, dass Roof in diesem Jahr bereits einmal für den Besitz von Betäubungsmitteln verhaftet worden war, sagte FBI-Direktor James Comey am Freitag laut Medienberichten.

"Es ist nicht klar, warum das passierte", sagte Comey über die Lücke in der Datenbank, "aber es machte einen großen Unterschied". Anscheinend seien die Daten des Täters zuvor nicht richtig in das Computersystem eingetragen oder falsch behandelt worden, wie die "Washington Post" berichtete. Offenbar seien auch bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Fehler gemacht worden. Es "reißt uns allen das Herz heraus", dass ein Versäumnis des FBI mit der Waffe zusammenhänge, mit der Roof neun Afroamerikaner tötete.

Roof hat die Tat des 17. Juni bei einem Bibelkreis in einer Kirche gestanden und wurde des neunfachen Mordes angeklagt. Die Ermittler sehen in der Tat ein Hassverbrechen mit rassistischem Hintergrund.

dpa

Papst Franziskus hat zum Auftakt seines Paraguay-Besuchs den demokratischen Prozess in dem südamerikanischen Land hervorgehoben. Seit einigen Jahren habe Paraguay ein "solides und stabiles demokratisches Projekt" vorangetrieben.

11.07.2015

Die neue griechische Spar- und Reformliste kann nach einer ersten Einschätzung aus Brüssel ein "guter Ausgangspunkt" für Verhandlungen über ein drittes Hilfsprogramm für Athen sein.

10.07.2015

Der bislang größte Hackerangriff auf das Computernetzwerk der amerikanischen Regierung kosten die Chefin der Bundesverwaltung OPM ihren Job. Nachdem bekanntgeworden war, dass bei dem China zugeschriebenen Mega-Angriff im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 25 Millionen Menschen ausgespäht worden waren, räumte OPM-Direktorin Katherine Archuleta ihren Posten.

10.07.2015
Anzeige