Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Forsa-Institut: Merkel büßt Sympathiepunkte ein
Nachrichten Politik Forsa-Institut: Merkel büßt Sympathiepunkte ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:02 23.09.2015
Nur drei von vier CSU-Anhängern stehen laut Umfrage hinter Angela Merkel. Quelle: Wolfgang Kumm
Anzeige
Hamburg

edrigster Wert in diesem Jahr.

Unter den Anhängern der Union sprechen sich mit 74 Prozent deutlich weniger CSU-Anhänger für die Kanzlerin aus. Bei den Sympathisanten der CDU sind es 89 Prozent.

Vom Sympathieverlust der Kanzlerin nicht profitieren kann SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel. Bei der sogenannten Kanzlerpräferenz - wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte - liegt er mit nur 13 Prozent weiterhin 36 Prozentpunkte hinter Merkel.

Bei den Präferenzwerten für die einzelnen Parteien verlieren die Unionsparteien CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommen nun auf 40 Prozent. Die SPD liegt weiterhin bei 24 Prozent, die Grünen und die Linke bleiben bei jeweils 10 Prozent, und die AfD verharrt bei 4 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt und wäre mit 5 Prozent im Bundestag vertreten.

Forsa-Chef Manfred Güllner kommentierte die Ergebnisse mit den Worten: "Dass CDU/CSU einen Prozentpunkt verlieren, ist auf die polternde Kritik des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer an Angela Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik zurückzuführen. Damit bestrafen die Bürger eine für sie nicht nachvollziehbare Uneinigkeit in der Union."

dpa

Mit Kuba war Papst Franziskus sehr zufrieden. Nun aber beginnt der spannendste Teil der Reise: In den USA erwartet ihn ein sehr politisches Programm mit vielen heiklen Punkten.

22.09.2015

Monatelang wurde gestritten. Nun haben die EU-Staaten die Verteilung von 120 000 Flüchtlingen per Mehrheitsbeschluss durchgesetzt. Die mittel- und osteuropäischen Länder wurden einfach überstimmt. Das sorgt für Ärger - ein Regierungschef spricht von einem "Diktat".

22.09.2015

Zehntausende Flüchtlinge binnen Wochen, und ein Ende nicht absehbar: Die Belastungsgrenze sei überschritten, warnt Horst Seehofer. Und verschärft seine Kritik am Berliner Krisenmanagement.

22.09.2015
Anzeige