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Fukushima: Brennstäbe sollen aus Kühlbecken geborgen werden

Atomunfälle Fukushima: Brennstäbe sollen aus Kühlbecken geborgen werden

Im japanischen Katastrophen-AKW Fukushima sollen 1530 beschädigte Brennstäbe umgelagert werden. Der Betreiber Tepco erhielt grünes Licht für die Bergung der radioaktiven Brennstäbe, wie die Atomaufsichtsbehörde mitteilte.

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Arbeiter in der Atomruine Fukushima.

Quelle: Tepco/Archiv

Tokio. Demnach sollen die Brennstäbe Mitte November mit einem Kran aus dem Kühlbecken des Reaktors 4 gehoben und in ein anderes Becken umgelagert werden.

Das Becken im Reaktor 4 liegt unbedeckt, seit eine Explosion am 15. März 2011 einen Teil der Außenwand des Gebäudes wegriss. Das Kraftwerk Fukushima war zuvor durch ein Erdbeben und einen Tsunami stark beschädigt worden, was zu mehreren Kernschmelzen führte.

Experten haben davor gewarnt, dass die Bergung der Brennstäbe zu einer weiteren Katastrophe führen könnte. Die meisten Stäbe seien abgebrannt und hätten zusammen einen Anteil radioaktiven Cäsiums wie 5000 Atombomben jener Bauart, die 1945 Hiroshima zerstörten, sagte etwa der Atomwissenschaftler Hiroaki Koide von der Universität Kyoto.

Die Umlagerung der Brennstäbe sei "ein großer Schritt im Prozess zur Stilllegung des Reaktors", zitierte die Nachrichtenagentur Jiji den Beauftragten der Behörde, Toyoshi Fuketa. Tepco hatte bereits im Juli 2012 probehalber zwei Brennstäbe aus dem Kühlbecken entfernt.

dpa

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