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Gauland verzichtet auf Parteivorsitz

AfD-Bundesparteitag Gauland verzichtet auf Parteivorsitz

Der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, verzichtet offenbar auf den Parteivorsitz. Damit könnten Jörg Meuthen und der Berliner AfD-Chef Georg Pazderski die Partei künftig als Doppelspitze führen.

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Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD im Bundestag, verzichtet auf seine Kandidatur.

Quelle: dpa

Hannover. Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Alexander Gauland, verzichtet auf den Posten des Parteivorsitzenden. Wie die „FAZ“ am Rande des Bundesparteitags erfahren hat, kandidiert Gauland nicht bei der Wahl. Damit ist der Weg frei für eine Doppelspitze des jetzigen Vorsitzenden Jörg Meuthen gemeinsam mit dem Berliner AfD-Chef Georg Pazderski. Gauland will wie zuletzt als erster Stellvertreter kandidieren.

Die Einigung kam laut „FAZ“ zustande, weil Pazderski auf bestimmte Zuständigkeiten als Bundesvorsitzender verzichten wird. So solle er in der Führung nicht für die Bundesgeschäftsstelle in Berlin zuständig sein, hieß es.

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Rund um dem AfD-Parteitag in Hannover demonstrieren Gegner der Partei und blockieren Zufahrtsstraßen zum Kongresszentrum. Die Polizei ist mit mehreren hundert Einsatzkräften vor Ort, um das Gelände zu sichern

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Pazderski hatte in den vergangenen Wochen vor allem im gemäßigten Lager um Unterstützung geworben. Meuthen, der ins Europaparlament wechselt, hat trotz seines wirtschaftsliberalen Hintergrundes viele Unterstützer im rechtsnationalen Flügel der Partei. Seit dem Ausscheiden von Frauke Petry im September leitet er die AfD allein.

SPD und Grüne bekräftigten ihre Forderung nach Überwachung der AfD durch den Verfassungsschutz - auch im Hinblick auf Bestrebungen einzelner AfD-Politiker, die Partei für die rechtsextreme und bereits beobachtete „Identitäre Bewegung“ zu öffnen. Er sei schon immer dafür gewesen, sagte SPD-Vize Ralf Stegner dem „Handelsblatt“. Der Innenexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, hält das ebenfalls für „durchaus berechtigt“.

Von RND/dpa

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