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Geschasster Gabriel erneut beliebtester SPD-Politiker

Politbarometer Geschasster Gabriel erneut beliebtester SPD-Politiker

Die eigene Parteispitze wollte ihn nicht mehr in der Regierung haben – doch die Bundesbürger haben den ehemaligen Außenminister Sigmar Gabriel zum zweitbeliebtesten Politiker der Republik gewählt. Beliebter war nur Wolfgang Schäuble (CDU). SPD-Fraktionschefin Nahles landet nur auf Platz neun.

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Zweitbeliebtester Politiker des Landees: Der bisherige Außenminister Sigmar Gabriel bei der Amtsübergabe im Auswärtigen Amt.

Quelle: dpa

Berlin. Ein halbes Jahr hat es gedauert bis zur Regierungsbildung – und der erste Eindruck der Bundesbürger vom Kabinett ist offenbar eher durchwachsen. Knapp die Hälfte der Deutschen bewertet die neue Regierungsmannschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) positiv. 45 Prozent der Befragten gaben in dem am Freitag veröffentlichten ZDF-„Politbarometer“ an, mit den neuen Ministern eher zufrieden zu sein. Knapp ein Drittel (31 Prozent) ist eher unzufrieden. Allerdings: Knapp jeder Vierte traut sich noch kein Urteil zu. Die Wiederwahl Merkels zur Bundeskanzlerin finden 55 Prozent gut.

Zu denken geben könnte der neuen SPD-Führung die Liste der nach Meinung der Befragten zehn wichtigsten Politiker. In dem Ranking liegt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble weiter auf Platz eins. An zweiter Stelle jedoch kommt erneut der ehemalige Außenministerminister Sigmar Gabriel (SPD), den die SPD-Führung um Fraktionschefin Andrea Nahles und Vizekanzler Olaf Scholz Platz drei belegt Kanzlerin Merkel.

Nahles kommt auf Platz neun

Auf Platz vier kommt der ebenfalls aus der ersten Reihe zurückgetretene Cem Özdemir von den Grünen, dahinter reihen sich CSU-Innenminister Horst Seehofer, Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, der neue bayerische Ministerpräsident Markus Söder und FPD-Chef Christian Lindner ein. Schlusslicht bleibt auf Platz zehn Martin Schulz (SPD). Vizekanzler Olaf Scholz kommt in den Top Ten bisher nicht vor. Die designierte SPD-Vorsitzende Nahles schafft es auf Platz neun. Die Umfrage wurden in der Zeit vom 13. bis zum 15. März erhoben.

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, könnte sich die SPD auf 19 Prozent verbessern – ein Plus von zwei Prozentpunkten. Die Union landet bei 32 Prozent (minus 1). Insgesamt hätte wie bisher neben einer großen Koalition nur ein Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, FDP und Grünen eine parlamentarische Mehrheit.

Von dsc/dpa/RND

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