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Politik Gorbatschow erhält Kieler Weltwirtschaftspreis
Nachrichten Politik Gorbatschow erhält Kieler Weltwirtschaftspreis
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16:06 21.06.2015
Der frühere sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Quelle: Bernd von Jutrczenka/Archiv
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Kiel

Gorbatschow (83) hatte den Termin im Kieler Rathaus aus Gesundheitsgründen abgesagt. "Russland und die Nato spielen zurzeit ein riskantes Spiel", sagte Likhotel. Den Ersten Weltkrieg (1914-1918) habe auch niemand angestrebt. Imperialismus und Nationalismus seien wieder zurück.

Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), der US-Amerikaner Prof. Dennis Snower, mahnte zur Lösung globaler Probleme wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder Terrorismus ein globales Wertegerüst an. Europa, die USA, Russland und die großen Schwellenländer seien aber nicht auf dem Weg dorthin. Gorbatschows Appell von 1989, die Doktrin der Abschreckung durch eine Doktrin der Zurückhaltung zu ersetzen, sollte wieder aufgegriffen werden.

Das IfW, die Stadt Kiel und die IHK Schleswig-Holstein würdigen mit dem Preis Vordenker einer weltoffenen und marktwirtschaftlichen Gesellschaft. Geehrt wurden neben Gorbatschow diesmal der Chef von General Electric und US-Präsidentenberater Jeffrey Immelt (59), das im Umweltschutz aktive US-Unternehmerpaar Kristine (64) und Douglas Tompkins (71) (Esprit, The North Face) sowie der zyprisch-britische Wirtschaftsnobelpreisträger Sir Christopher A. Pissarides (67).

dpa

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Stephan Rauhut, zur Versöhnung mit Polen aufgerufen. "Keiner vergisst das unsägliche Leid und die hohe Zahl der Opfer, die die Besetzung Polens durch das nationalsozialistische Deutschland über die polnische Bevölkerung brachte", sagte Rauhut beim Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover.

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Die SPD trägt nach heftigem Ringen den Kurs der Parteispitze zur Vorratsdatenspeicherung mit und macht den Weg für das umstrittene Gesetz der schwarz-roten Regierung frei.

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Das Massaker in einer Schwarzen-Kirche in Charleston (US-Staat South Carolina) mit neun Toten hat eine neue Debatte über eine Flagge der Konföderierten aus dem Bürgerkrieg (1861-1865) ausgelöst.

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