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Groschek sieht neue GroKo als Gefahr für die SPD

SPD-Landeschef in NRW Groschek sieht neue GroKo als Gefahr für die SPD

Der SPD-Chef von Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, zweifelt an einer Neuauflage der Großen Koalition. „Ich bin unsicher, ob die SPD ein solches Bündnis ein weiteres Mal verkraften würde“, sagte Groschek im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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Der Landesvorsitzende der SPD in Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek

Quelle: dpa

Berlin. „Es geht jetzt auch um die Zukunft unserer Partei. Wenn wir es falsch angehen, könnte eine neue Große Koalition die SPD gefährden“, sagte der NRW-Landeschef. Ob es zu einem Bündnis mit der Union komme, lasse sich noch nicht sagen, obwohl er die Notwendigkeit einer stabilen Regierung sehe.

Groschek sieht zudem einen massiven Vertrauensverlust der Politik bei den Bürgern. „Der Gegensatz zwischen ,Wir da unten‘ und ,Ihr da oben‘ ist größer geworden. Bei vielen ist der Eindruck entstanden, ‚Denen geht es nur noch um ihre Karriere, die kümmern sich gar nicht mehr um mich‘“, sagte der Sozialdemokrat im Interview. „Berlin droht in der Wahrnehmung der Menschen ein deutsches Washington zu werden.“

Die Ursache im Wandel der politischen Kultur säße laut Groschek in Berlin. „Am Anfang wurde über das Berliner Raumschiff gespottet. Dann hieß es schon etwas ärgerlicher, das politische Berlin sei eine Blase.“ Um das Problem anzugehen, sollten sich Politiker wieder mehr für Alltägliches interessieren, empfahl Groschek: „Über wirkliche Probleme reden, sich rückkoppeln, Erklärungen liefern und mit fortschrittlichen Inhalten die Modernisierung der Politik vorantreiben.“

Von RND

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