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Gut für Gauck, schlecht für Deutschland

MAZ-Kommentar Gut für Gauck, schlecht für Deutschland

Lange war nicht klar, wie sich Bundespräsident Joachim Gauck entscheiden wird. Jetzt steht es wohl fest: Der Bundespräsident steht für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung. Das verdient Respekt. Gauck geht als einer der herausragenden Bundespräsidenten in die Geschichte ein. Ein Kommentar.

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Joachim Gauck will nicht für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident kandidieren

Quelle: dpa

Berlin. Der Bundespräsident hat sich offenbar entschieden. Er nimmt Rücksicht auf seine Gesundheit und will keine zweite Amtszeit. Dieser Rückzug verdient Respekt. Er ist eine Seltenheit auf dem politischen Jahrmarkt der Eitelkeiten.

Für MAZ-Chefredakteur war Joachim Gauck einer der herausragendsten  Bundespräsidenten

Für MAZ-Chefredakteur war Joachim Gauck einer der herausragendsten Bundespräsidenten.

Quelle: Friedrich Bungert

Er ist stets die Stimme der Vernunft gewesen

Was eine gute Entscheidung für den Menschen Joachim Gauck ist, bedeutet neue Ungewissheit für die Deutschen. Gauck wird als einer der herausragenden Bundespräsidenten in die Geschichte eingehen, als einer, der das Amt geprägt hat und wie ein Leuchtturm in der Dunkelheit bei Sturm und Flut stand. Er ist stets die Stimme der Vernunft gewesen in der Schulden-Krise, der Griechenland-Auseinandersetzung, bei Pegida und ihren Auswüchsen, in der Flüchtlingsdebatte. Auch wenn mancher genervt ist von Gaucks pastoraler Art – er sagt klar, was er meint. Egal, wen er damit trifft.

Nun eine Frau? Gern!

Gut, dass wir den Rostocker noch ein paar Monate als Bundespräsidenten haben. Und danach? Eine Frau? Gern!

Von Thoralf Cleven

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Bundespräsident
Ob er für eine zweite Amtszeit antritt, ließ Gauck lange offen.

Bundespräsident Gauck soll sich entschlossen haben, trotz bester Chancen auf eine Wiederwahl nicht mehr anzutreten. Ganz überraschend käme das nicht. Eine Nachfolge-Suche dürfte schwierig werden - die Verhältnisse zwischen den Parteien sind derzeit recht delikat.

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