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Politik Gut für Gauck, schlecht für Deutschland
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10:38 04.06.2016
Joachim Gauck will nicht für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident kandidieren Quelle: dpa
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Berlin

Der Bundespräsident hat sich offenbar entschieden. Er nimmt Rücksicht auf seine Gesundheit und will keine zweite Amtszeit. Dieser Rückzug verdient Respekt. Er ist eine Seltenheit auf dem politischen Jahrmarkt der Eitelkeiten.

Für MAZ-Chefredakteur war Joachim Gauck einer der herausragendsten Bundespräsidenten. Quelle: Friedrich Bungert

Er ist stets die Stimme der Vernunft gewesen

Was eine gute Entscheidung für den Menschen Joachim Gauck ist, bedeutet neue Ungewissheit für die Deutschen. Gauck wird als einer der herausragenden Bundespräsidenten in die Geschichte eingehen, als einer, der das Amt geprägt hat und wie ein Leuchtturm in der Dunkelheit bei Sturm und Flut stand. Er ist stets die Stimme der Vernunft gewesen in der Schulden-Krise, der Griechenland-Auseinandersetzung, bei Pegida und ihren Auswüchsen, in der Flüchtlingsdebatte. Auch wenn mancher genervt ist von Gaucks pastoraler Art – er sagt klar, was er meint. Egal, wen er damit trifft.

Nun eine Frau? Gern!

Gut, dass wir den Rostocker noch ein paar Monate als Bundespräsidenten haben. Und danach? Eine Frau? Gern!

Von Thoralf Cleven

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