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Politik Hält sich Kim Jong Un in China auf?
Nachrichten Politik Hält sich Kim Jong Un in China auf?
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21:46 26.03.2018
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un soll sich in Peking aufhalten. Quelle: dpa
Peking

Bisher ist der Aufenthalt noch bestätigt: Dennoch berichteten zahlreiche asiatische Medien am Montag von dem Staatsbesuch eines hochrangigen Nordkoreaners in Peking. Dabei könnte es sich um Machthaber Kim Jong Un handeln, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Ein Sonderzug sei am Sonntag über die chinesische Grenzstadt Dandong gekommen. Der Besuch diene dazu, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern, hieß es.

Ob es sich bei dem geheimnisvollen Besucher tatsächlich um Kim Jong Un handelt, ist nicht geklärt. Chinas Außenamtssprecherin Hua Chunying sagte, ihr lägen keine Informationen dazu vor. Im Internet kursierte ein Video von einem Konvoi mit einer Motorrad-Garde vom Bahnhof in Peking, der streng mit Soldaten und Polizisten gesichert war. Auch gab es Fotos von einer Ehrengarde am Bahnsteig. Die Quelle der Aufnahmen ist nicht bekannt.

Es gab zudem Berichte, dass ein besonderer nordkoreanischer Zug gesichtet worden sei, wie ihn hohe Beamten aus Nordkorea benutzten. Auch habe es besondere Sicherheitsvorkehrungen am Bahnhof von Dandong gegeben.

Kim Jong Il besuchte China ebenfalls per Zug

Das Verhältnis zwischen China und Nordkorea ist wegen des nordkoreanischen Atomwaffen-und Raketenprogramms angespannt. Peking setzt die im Weltsicherheitsrat beschlossenen Sanktionen der Vereinten Nationen gegen seinen Nachbarn verstärkt um. Mit seiner überraschenden Annäherung an Südkorea seit Jahresanfang hat Nordkoreas Machthaber im April und Mai jeweils mögliche Gipfel mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In sowie mit US-Präsident Donald Trump ins Auge gefasst.

Seit seiner Machtübernahme 2011 hat Kim Jong Un das Land nicht verlassen. Sein Vater Kim Jong Il hatte China 2010 und 2011 ähnlich mit einem Sonderzug besucht, weil er Angst vom Fliegen hatte. Damals wurden die Besuche bis zu seiner Rückkehr offiziell nicht bestätigt.

Von RND/dpa

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