Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Herrmann sieht Kompromiss bei Zuwanderung
Nachrichten Politik Herrmann sieht Kompromiss bei Zuwanderung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:03 09.11.2017
„An diesem Punkt gibt es Bewegung“: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Quelle: dpa
Berlin

Der bayerische CSU-Innenminister Joachim Herrmann sieht Union, FDP und Grüne auf dem Weg zu einem Kompromiss bei dem strittigen Thema Zuwanderung. Die CSU-Forderung nach Rückführungszentren etwa finde sich „fast wortgleich in den Konzepten der FDP“, sagte Herrmann den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). „Wir können in allen Bundesländern solche Einrichtungen schaffen. Da sehe ich gute Chancen, dass das umgesetzt wird“, sagte Herrmann.

Dies sei auch mit den Grünen möglich: „An diesem Punkt gibt es Bewegung.“ Selbst bei umstrittenen Themen wie Familiennachzug oder einer Obergrenze für Flüchtlinge sieht der CSU-Politiker Einigungschancen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende auch dort zu Lösungen kommen werden“, erklärte der Minister. Die Union will in allen 16 Bundesländern nach bayerischem Vorbild Rückführungszentren errichten. „Wird der Flüchtling abgelehnt, erhält er in dieser Einrichtung einen Ausreisebescheid, möglicherweise auch Rückkehrhilfen. Reist jemand nicht freiwillig aus, erfolgt umgehend die Abschiebung unmittelbar aus dem Rückführungszentrum heraus“, sagte der CSU-Politiker.

Von Jörg Köpke/RND

Wenigstens in der Enkel-Generation scheint die Familie des US-Präsidenten über diplomatisches Feingefühl zu verfügen: Arabella Kushner, Tochter von Trumps Tochter Ivanka, begeisterte Chinas Staatspräsident Xi und das gesamte Reich der Mitte – mit chinesischem Liedgut.

09.11.2017

Die Chefs der Jamaika-Parteien haben den Unterhändlern ein konkretes Aufgabenbuch geschrieben. Das siebenseitige Papier ermöglicht einen detaillierten Blick in die Verhandlungen in Berlin.

09.11.2017

Chinas Präsident und Trump geben sich sicher: Zusammenarbeit bringt beide Länder voran. Der US-Präsident geht sogar noch einen Schritt weiter – gemeinsam könnten die Vereinigten Staaten und die Volksrepublik die Probleme der Welt lösen, sagt er.

09.11.2017