Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Hinweise auf Tätigkeit von Strauß als US-Agent im Krieg
Nachrichten Politik Hinweise auf Tätigkeit von Strauß als US-Agent im Krieg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:08 06.09.2015
Anzeige
München

Das schreibt der Jurist und Universitätsdozent Enrico Brissa in einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, die die Bundeszentrale für politische Bildung am Wochenende veröffentlicht hat und über die zuerst die "Welt am Sonntag" berichtete.

Demnach enthielten "neu entdeckte Akten des vormaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR sowie des Bundesnachrichtendienstes bislang unbekannte Hinweise auf eine mögliche nachrichtendienstliche Verbindung von Strauß zu den USA". Darin werde behauptet, Strauß habe im Oktober 1944 geheime Unterlagen zur Luftverteidigung süddeutscher Städte, darunter Würzburg, an amerikanische Agenten übergeben. Strauß' Treffen mit den Kontaktmännern des Office of Strategic Services (OSS) soll danach im Schweizer Grenzort St. Margarethen stattgefunden haben. Die Behauptungen lassen sich laut Brissa aber "weder beweisen noch entkräften".

Der Präsident der Bundeszentrale, Thomas Krüger, sagte der "Welt am Sonntag": "Wir haben uns nach genauer Prüfung zur Veröffentlichung entschlossen, weil dem Bild einer zeitgeschichtlich wichtigen Person hier ein völlig neuer, bisher unbekannter Aspekt hinzugefügt wird."

Strauß wäre am Sonntag 100 Jahre alt geworden. In Rott a. Inn (Landkreis Rosenheim), wo der langjährige CSU-Chef neben seiner Ehefrau beerdigt ist, standen am Sonntag weitere Gedenkfeierlichkeiten an.

dpa

Wien (dpa) - Vom Wiener Westbahnhof ist am Morgen ein weiterer Zug mit Flüchtlingen nach München abgefahren. Rund 700 Menschen seien an Bord, teilte Polizeisprecher Patrick Maierhofer mit.

06.09.2015

Erst zu Fuß über die Grenze nach Österreich, dann weiter in Bussen und Bahnen nach Deutschland: Nach der Einreiseerlaubnis für Flüchtlinge aus Ungarn muss die Bundesrepublik deren Unterbringung sichern. Und schon machen sich viele weitere auf den Weg.

06.09.2015

In diesem Jahr kann sich der Finanzminister auf einen satten Überschuss freuen. Die Zusatz-Milliarden will Kassenwart Schäuble nun nutzen, um Mehrkosten im Zuge steigender Flüchtlingszahlen zu stemmen.

06.09.2015
Anzeige