Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 8 ° stark bewölkt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Höcke: Pegida ist Wegbereiter für AfD-Wahlerfolge

Parteien Höcke: Pegida ist Wegbereiter für AfD-Wahlerfolge

Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke sieht in dem islam- und fremdenfeindlichen Protestbündnis Pegida einen Wegbereiter für die Wahlerfolge der Alternative für Deutschland.

Voriger Artikel
Parteien suchen nach Rezepten gegen starke AfD
Nächster Artikel
Österreich will Enteignung von Hitlers Geburtshaus

Die AfD ist im März in drei weitere Landestage eingezogen. Thüringens Landeschef Höcke schreibt den Erfolg nicht nur der eigenen Partei zu.

Quelle: Jens-Ulrich Koch

Arnstadt. Die AfD stehe Pegida inhaltlich nahe, ohne organisatorisch verbunden zu sein, sagte Höcke auf einem AfD-Landesparteitag in Arnstadt. Er bezeichnete Pegida als "parlamentarische Vorfeldorganisation in Dresden". Höcke: "Ohne sie wäre die AfD nicht, wo sie ist. Ich sage danke."

Die rechtspopulistische AfD war bei den Landtagswahlen im März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt in die Landesparlamente eingezogen. In Thüringen und anderen ostdeutschen Bundesländern - mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern - ist die Partei bereits vertreten.

In die Diskussion um das Profil der AfD bringe er den Begriff "fundamentaloppositionelle Bewegungspartei" ein, sagte Höcke. "Das heißt nicht, dass wir den Parlamentarismus ablehnen." Ihm gehe es darum, dass die AfD mit ihren Anliegen auch auf die Straßen gehen müsse. Noch stärker werden könne sie nur "in grundsätzlicher Opposition zum verbrauchten Altparteienkartell."

Für den Thüringer Landtag kündigte Höcke einen Antrag der AfD an, "die deutsche Sprache als Landessprache" in der Landesverfassung zu verankern. Erneute übte der Partei- und Fraktionschef Medienkritik. Von ihm und der AfD werde ein "Zerrbild" gezeichnet.

Positiv äußerte sich Höcke auch zur FPÖ in Österreich. Zur rechtspopulistischen Front National in Frankreich sagte er, trotz unterschiedlicher Positionen müsse das Verbindende, nicht das Trennende herausgestellt werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
8fa4f978-fcec-11e6-b28c-4abe54cf3b86
Politische Statements auf dem roten Teppich der Oscars

Mit kleinen Anstecknadeln mit der Aufschrift „ACLU“ nutzen einige Hollywoodstars den roten Teppich für ein politisches Statement: Die Bürgerrechtsbewegung „ACLU“ setzt sich unter anderem für Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Homosexuellen und gegen die Todesstrafe ein.

Sollte es für Erst- und Zweitklässler Zensuren geben?