Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Hunderttausende Spanier protestieren gegen Gewalt an Frauen
Nachrichten Politik Hunderttausende Spanier protestieren gegen Gewalt an Frauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:06 07.11.2015
Nach Zahlen der Organisatoren der Kundgebung forderte die Gewalt gegen Frauen in Spanien in den 20 Jahren seit 1995 mehr als 1300 Menschenleben. Quelle: J. J. Guillen
Anzeige
Madrid

Neben besseren Gesetzen würden auch Maßnahmen benötigt, die den Opfern und deren Kindern die soziale, wirtschaftliche und gesundheitliche Erholung erleichtere, sagten Redner bei der Hauptkundgebung auf der Plaza de España.

Zur Teilnahme an dem "Marsch gegen sexistische Gewalt" hatten Dutzende Frauen-Gruppen und andere Organisationen aufgerufen. Die wichtigsten Parteien des Landes unterstützen die Kundgebung. Nach Angaben der Organisatoren nahmen mindestens 500 000 vorwiegend in der traditionellen Feministinnen-Farbe dunkelviolett gekleideten Menschen teil. Durch das Zentrum Madrids marschierten unter anderem auch die linken Bürgermeisterinnen von Madrid und Barcelona, Manuela Carmena und Ada Colau.

Nach Zahlen der Organisatoren der Kundgebung forderte die Gewalt gegen Frauen in Spanien in den 20 Jahren seit 1995 mehr als 1300 Menschenleben. Das Problem der von der "Machokultur" stark geförderten Gewalt werde nicht kleiner, in diesem Jahr habe es bereits 85 Tote gegeben, hieß es. "Machismus tötet! Wir dürfen nicht ein einziges Opfer mehr zulassen. Basta!", rief eine Rednerin, Ángela González, deren Tochter vom Ehemann getötet wurde.

dpa

Die AfD mobilisiert Tausende Anhänger zur Demo gegen die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Auch Neonazis sind dabei. Der Protest richte sich gegen Merkel, nicht gegen Ausländer, betonen die Redner.

07.11.2015

Nach dem Absturz einer russischen Passagiermaschine in Ägypten verdichten sich Hinweise auf einen Bombenanschlag. Die Ermittler prüfen ein auffälliges Geräusch. Zehntausende Russen warten auf eine Möglichkeit zur Rückreise in die Heimat.

07.11.2015

Der mühsam ausgehandelte Asylkompromiss von Union und SPD ist wenige Stunden alt, da macht der Innenminister einen brisanten Vorstoß. Droht neuer Ärger in der Koalition? Sigmar Gabriel gibt sich milde.

07.11.2015
Anzeige