Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik In Duisburg sollen Flüchtlinge bald in Zelten leben
Nachrichten Politik In Duisburg sollen Flüchtlinge bald in Zelten leben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:29 21.08.2014
Zelte auf einem alten Duisburger Fußballplatz. 160 Flüchtlinge sollen hier vorübergehend untergebracht werden. Quelle: Federico Gambarini
Anzeige
Duisburg

Das Deutsche Rote Kreuz hat auf dem Aschesportplatz im Stadtteil Duisburg-Walsum 20 Zelte aufgebaut, die beheizbar sind. Darin sollen jeweils bis zu acht Personen schlafen und leben. Hinzu kommen provisorische Sanitäranlagen, Verpflegungs- und Betreuungszelte.

"Wir haben akut so viele Zuweisungen, dass wir mit der Schaffung von Unterkünften nicht mehr nachkommen", sagte Sozialdezernent Reinhold Spaniel am Donnerstag in Duisburg. Im August müssten insgesamt etwa 140 neue Flüchtlinge untergebracht werden, die Zahlen sollen weiter steigen. "Wir sehen momentan keine Alternative zu dieser Notmaßnahme", betonte Spaniel. In maximal acht Wochen will die Stadt andere Lösungen bieten können.

Dieses Jahr erwartet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 170 000 Asylbewerber. Im Juli wurden bei der Behörde 19 431 Asylanträge gestellt, 75,6 Prozent mehr als im Juli 2013 und 38,6 Prozent mehr als im Juni dieses Jahres.

dpa

Die Mordserie der rechten Terrorzelle NSU hätte nach Einschätzung des Thüringer Untersuchungsausschusses verhindert werden können, wenn die Ermittlungsbehörden nicht so gravierende Fehler begangen hätten.

21.08.2014

Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen büßt die CDU einer Umfrage zufolge in der Wählergunst ein, bleibt aber mit Abstand stärkste Kraft. Würde schon am kommenden Sonntag gewählt, käme die Partei von Ministerpräsident Stanislaw Tillich laut ZDF-"Politbarometer" auf nur noch 39 Prozent.

21.08.2014

Drei Monate nach dem Militärputsch in Thailand hat sich Junta-Führer Prayuth Chan-ocha (60) zum Regierungschef wählen lassen. Die gesetzgebende Versammlung, ein von ihm selbst ernanntes Übergangsparlament, wählte ihn einstimmig.

21.08.2014
Anzeige