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Iraks Militär verbucht Rückschlag bei Offensive gegen IS

Konflikte Iraks Militär verbucht Rückschlag bei Offensive gegen IS

Das irakische Militär hat bei seinem Aufmarsch gegen die Terrormiliz Islamischer  Staat (IS) im Westen von Bagdad einen Rückschlag erlitten. Nach schweren Gefechten setzten sich die sunnitischen Dschihadisten im Dorf Al-Karma östlich von Falludscha fest, bestätigten Militärkreise am Mittwoch in Bagdad.

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Irakische Regierungstruppen strecken in einer schwierigen Gegenoffensive gegen den IS in der westlichen Provinz Anbar.

Quelle: Khider Abbas/Archiv

Bagdad. d. Die schiitisch dominierte Armee hatte am Vortag einen Einsatz begonnen, um die Provinzhauptstadt Ramadi zurückzuerobern.

Auf dem Bürgermeisteramt von Al-Karma hätten die IS-Milizionäre ihre schwarze Flagge gehisst, teilten die Quellen in Bagdad weiter mit. Die Sunniten-Hochburg Falludscha, 70 Kilometer westlich von Bagdad,  wird schon seit längerem vom IS kontrolliert. Ramadi, die Hauptstadt von Anbar, war in der Vorwoche an den IS gefallen.

Zum Terraingewinn des IS am Mittwoch in Al-Karma trugen auch mehrere Selbstmordattentäter bei, wie der arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira berichtete. Sie sollen ihre mit Sprengstoff voll gepackten Fahrzeuge in einen riesigen Militärkonvoi gesteuert und sich in Luft gesprengt haben. Dabei sollen 55 irakische Soldaten getötet worden sein, sagte ein Al-Dschasira-Reporter in Bagdad unter Berufung auf einen Militärsprecher.

Angriffe mit Selbstmordattentätern in sprengstoffbeladenen Last- und Tankwagen gehören zum ebenso furchterregenden wie wirksamen taktischen Arsenal des IS. Auch die Eroberung Ramadis in der Vorwoche war mit derartigen Angriffen auf die vom irakischen Militär gesicherten Gebäude der Provinzregierung eingeleitet worden.

Am Mittwochvormittag hatte die Armee in Bagdad mitgeteilt, dass sie Nachschubwege des IS im Süden von Ramadi abgeschnitten habe. Dabei drängte sie die Dschihadisten aus den Ortschaften Al-Tasch und Al-Hamira zurück, bestätigte ein Sprecher des Polizeikommandos der Provinz Anbar.

dpa

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