Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Iran: Spannungen mit Riad sollen nicht eskalieren
Nachrichten Politik Iran: Spannungen mit Riad sollen nicht eskalieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:32 09.01.2016
Nach der Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen war es in Teheran zu Demonstrationen gegen Saudi-Arabien gekommen. Quelle: Abedin Taherkenareh
Anzeige
Teheran

nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA vom Samstag an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon

Um weitere Spannungen zu verhindern, sagte die iranische Regierung eine geplante landesweite Massendemonstration gegen Saudi-Arabien ab und gestattete nur kleine Proteste nach den Freitagsgebeten. Irans Präsident Hassan Ruhani befürchtet nach Einschätzung von Kommentatoren einen kalten Krieg zwischen der sunnitischen Welt und dem schiitischen Iran.  

Der Iran und Saudi-Arabien sind rivalisierende Regionalmächte. Im Iran machen Muslime schiitischer Glaubensrichtung die Mehrheit aus, in Saudi-Arabien gibt es dagegen eine Mehrheit von Sunniten.

Saudi-Arabien hat seine diplomatischen Beziehungen zum Iran abgebrochen, nachdem eine aufgebrachte Menge die saudische Botschaft in Teheran gestürmt hatte. Das sunnitische Königshaus von Bahrain sowie Länder mit einer sunnitischen Mehrheit wie Somalia und der Sudan folgten. Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate zogen zwar ihre Botschafter ab, kappten aber nicht die diplomatischen Beziehungen.

Unmittelbarer Auslöser für die Proteste im Iran war die Hinrichtung des prominenten schiitischen Geistlichen Nimr al-Nimr in Saudi-Arabien.

dpa

Union und Grüne haben aus Sicht von CDU-Generalsekretär Peter Tauber inzwischen viele Gemeinsamkeiten und könnten ab Herbst 2017 im Bund miteinander regieren.

09.01.2016

Nach den Übergriffen von Köln hat der Bund der Kriminalbeamten (BDK) eine zu milde Bestrafung immer wieder auffallender Täter beklagt. Seitens der Justiz sei es nötig, "mit abschreckenden Strafen einem Straftäter deutlich zu machen: Das ist hier kein Spielvertreib".

09.01.2016

Nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft wären die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln nicht so eskaliert, wenn nicht 200 Bundespolizisten aus Nordrhein-Westfalen wegen der Flüchtlingskrise in Bayern im Einsatz gewesen wären.

09.01.2016
Anzeige