Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 18 ° wolkig

Navigation:
Johnson: Brexit wird Großbritanniens Gewicht erhöhen

Politik Johnson: Brexit wird Großbritanniens Gewicht erhöhen

Großbritanniens neuer Außenminister Boris Johnson und sein US-Amtskollege John Kerry beschwören die "besondere Beziehung" ihrer Länder. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will trotz Enttäuschung mit Johnson professionell zusammenarbeiten.

Voriger Artikel
Würzburg-Angreifer wollte sich an "Ungläubigen" rächen
Nächster Artikel
Zustimmung zur Todesstrafe in der Türkei wächst

Der neue Außenminister Boris Johnson.

Quelle: Epa/Andy Rain

London. Großbritannien wird nach den Worten des neuen Außenministers Boris Johnson nach dem Austritt aus der Europäischen Union eine größere weltpolitische Rolle spielen als jemals zuvor.

"Ich will, dass wir Großbritannien zu einer noch bedeutenderen globalen Nation machen", sagte er am Dienstag im Anschluss an sein Gespräch mit US-Außenminister Kerry in London.

Fragen nach früheren Äußerungen Johnsons, beispielsweise zur "teilweise kenianischen Abstammung" des US-Präsidenten Barack Obama oder zu Hillary Clinton, die er mit einer "sadistischen Krankenschwester in einer Nervenheilanstalt" verglichen hatte, wich Johnson aus. Es würde zu lange dauern, sich bei allen zu entschuldigen, die durch missverstandene Äußerungen besorgt seien, sagte er. Man habe nun wichtigere Herausforderungen vor sich, etwa die humanitäre Krise in Syrien.

Kerry und Johnson betonten die besondere Beziehung zwischen Großbritannien und den USA. "Ich bin heute nach London zurückgekehrt, um die besonderen und unverbrüchlichen Beziehungen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich zu bestätigen", sagte Kerry.

Zu einem künftigen Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und den USA sagte der US-Außenminister, die USA seien vollkommen bereit zu Gesprächen über ein Abkommen. Derzeit seien allerdings alle Kapazitäten mit den Verhandlungen zum TTIP-Abkommen mit der EU ausgeschöpft. Ohnehin könne Großbritannien ein Handelsabkommen erst unterzeichnen, wenn der Austritt aus der EU vollzogen sei, sagte Kerry.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der später zu Syrien-Gesprächen mit Kerry und Johnson zusammentraf, sagte, er werde trotz Enttäuschung über den Brexit, ein professionelles Arbeitsverhältnis mit Johnson entwickeln.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
3e9d3cbc-6ded-11e7-85c5-6f1c61e47fc4
Verstorbene Sänger

„Only the Good die Young“ – ein Credo des Rock ‚n’ Roll? Viele berühmte Sänger starben denn auch früh einen Tod – zum Beispiel mit 27 Jahren. Man spricht gar von einem „Club 27“. Oft war ein Suizid die Todesursache. Auch wenn das in einigen Fällen nicht immer eindeutig nachgewiesen werden konnte.

Ist es gut für Pritzwalk, dass sich im Rathaus eine Veränderung anbahnt?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr