Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Kauder: Muslime gehören zu Deutschland - Der Islam nicht
Nachrichten Politik Kauder: Muslime gehören zu Deutschland - Der Islam nicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:34 05.05.2016
Unions-Fraktionschef Volker Kauder: Der Islam hat Ausprägungen, «die wir in Deutschland nie akzeptieren können». Quelle: Patrick Seeger
Anzeige
Berlin

Sie genössen wie die Angehörigen anderer Glaubensrichtungen Religionsfreiheit. "Natürlich dürfen daher Moscheen mit Minaretten gebaut werden."

Kauder bezog sich auf das am Wochenende beschlossene Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland, in dem sich Sätze finden wie "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" und "Deutsche Leitkultur statt Multikulturalismus". Das Tragen von Kopftüchern an Schulen, die Vollverschleierung und das Schächten von Tieren werden darin abgelehnt.

Kauder nannte die Feststellung des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff, wonach der Islam zu Deutschland gehört, "gut gemeint", aber unpräzise. Erstens habe der Islam Deutschland "historisch und kulturell nicht geprägt". Zweitens sei er sehr vielfältig. Es gebe mehrere Glaubensrichtungen mit jeweils unterschiedlichen Rechtsschulen. "Den einen Islam - und das legt der Satz nahe - gibt es sicher nicht."

Zudem habe der Islam auch Ausprägungen, "die wir in Deutschland nie akzeptieren können", sagte er. "Die Religion steht bei uns nie über dem Staat."

dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft in Rom mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi zusammen. Es wird erwartet, dass die Flüchtlingskrise und die europäische Wirtschaftspolitik im Mittelpunkt der Gespräche stehen werden.

05.05.2016

Wenn sich Washington und Moskau einig sind, schweigen in der syrischen Stadt Aleppo die Waffen. Aber so ganz einig waren sie sich nicht, denn Angaben über Beginn und Dauer der Feuerpause gingen auseinander.

04.05.2016

Indiana gewonnen, die letzten Konkurrenten zum Aufgeben gezwungen: Trump ist als Kandidat der US-Republikaner wohl nicht mehr aufzuhalten. Bei den Demokraten liegt Clinton weiter mit Abstand vorn - aber sie strauchelt.

04.05.2016
Anzeige