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Keine konkrete Gefahr nach IS-Drohung gegen New York

Terrorismus Keine konkrete Gefahr nach IS-Drohung gegen New York

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat New York gelernt, mit der Terrorgefahr zu leben. Von einem neuen Drohvideo des IS will sich die Millionenmetropole nicht einschüchtern lassen.

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New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio (l) und Polizeichef Bill Bratton nach einer Pressekonferenz am Times Square.

Quelle: Justin Lane

New York (dpa) - Trotz einer neuen Videobotschaft der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), in der indirekt ein Anschlag auf New York in Aussicht gestellt wird, sehen die Behörden keine akute Bedrohung für die Millionenmetropole.

Es gebe keine konkrete Gefahr, betonten Bürgermeister Bill de Blasio und Polizeichef Bill Bratton am späten Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz am Times Square, wie der Sender CBS News berichtete.

Das Video enthält auch eine Bildsequenz aus New York und dann, offenbar an einem anderen Ort aufgenommen, die Aufnahme eines Selbstmordattentäters. Das Video sei offensichtlich in den vergangenen Tagen - nach den Terrorattacken von Paris - hastig zusammengeschnitten worden, hieß es.

Es gebe darauf keine konkreten, glaubwürdigen Hinweise auf eine aktuelle Bedrohung, sagte De Blasio. Polizeichef Bratton versicherte, keine Stadt der Welt sei besser als New York gewappnet, die Bürger vor einem Terrorangriff zu beschützen: "Man kann uns nicht einschüchtern; das ist es, was die Terroristen beabsichtigen. Wir lassen uns nicht einschüchtern, und wir werden nicht in Angst leben."

Das FBI und die New Yorker Polizei wollen nach Angaben der Bundespolizei mit einer neuen Terrorismus-Task-Force für die nötige Sicherheit sorgen. Bereits am Dienstag hatte der IS in einem anderen Video mit Anschlägen in Washington gedroht.

US-Außenminister John Kerry sagte, es werde seit den Pariser Terrorattacken viel über Angriffe auf "weiche Ziele" diskutiert. Damit seien etwa Cafés, Restaurants, Konzertstätten oder Fußballstadien gemeint.

"Oberstes Ziel dieser Attacken ist, zu tun, was der Name "Terrorist" andeutet: Terror säen, allen Angst einzujagen", so der US-Chefdiplomat am Mittwoch vor dem Overseas Security Advisory Council in Washington. "Paris hat schlimmere Momente erlebt als vergangenes Wochenende, und es hat sie überstanden. Und ich versichere Ihnen, wir werden dies überstehen".

dpa

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