Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Kiew: Hunderte auf Trauerfeier für ermordeten Journalisten
Nachrichten Politik Kiew: Hunderte auf Trauerfeier für ermordeten Journalisten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:24 22.07.2016
Der 44 Jahre alte Scheremet war am Mittwoch mit einer Autobombe im Zentrum von Kiew ermordet worden. Quelle: Roman Pilipey
Anzeige
Kiew

Hinterbliebene, frühere Kollegen und enge Freunde des Toten legten Blumen am offenen Sarg nieder. "Wir werden uns weiterhin nicht fürchten", sagte kämpferisch Sewgil Mussajewa-Borowik, Chefin des einflussreichen Internetportals "Ukrainskaja Prawda", für das Scheremet auch gearbeitet hatte. Fotos aus dem Leben des Journalisten wurden auf eine Leinwand projiziert.

Bei einer Regierungssitzung verurteilte Ministerpräsident Wladimir Groisman den Mord als "ungeheuerliches Verbrechen gegen unseren Staat". "Ich weiß genau, dass die Rechtsschützer nächtelang nicht schlafen, um diesen schrecklichen Mord aufzuklären", sagte er. Das Kabinett gedachte mit einer Schweigeminute.

Der 44 Jahre alte Scheremet war am Mittwoch mit einer Autobombe im Zentrum von Kiew ermordet worden. Die Beisetzung findet an diesem Samstag in seiner Geburtsstadt Minsk (Weißrussland) statt.

dpa

Der junge Attentäter von Würzburg galt bisher als polizeilich unbekannt. Nun ist klar: Die Polizei nahm bei seiner Einreise die Personalien auf und auch Fingerabdrücke. Doch in den Datenbanken der Behörden lag nichts gegen ihn vor.

22.07.2016

Der Rechtsextremist Breivik tötete in Norwegen 77 Menschen. Seitdem kämpft das Land mit der Aufarbeitung eines Traumas - so auch am 5. Jahrestag der Terroranschläge.

22.07.2016

Die Belieferung von Atomkraftwerken in Belgien und Frankreich mit Brennelementen aus deutscher Fertigung muss gestoppt werden, fordert die Initiative "Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs" (IPPNW).

22.07.2016
Anzeige