Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Konfrontation im Kita-Tarifstreit
Nachrichten Politik Konfrontation im Kita-Tarifstreit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:06 27.09.2015
Der Verdi-Bundesvorsitzende Frank Bsirske. Quelle: Maja Hitij/Archiv
Anzeige

Berlin (dpa) - Im verfahrenen Tarif-Konflikt stehen die Zeichen auf Konfrontation. Kurz vor Wiederaufnahme der Verhandlungen lehnten die Arbeitgeber Nachbesserungen ab.

"Veränderungen sind allenfalls im Rahmen des Volumens der Schlichtungsempfehlung möglich", sagte der Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Thomas Böhle, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Spitzenvertreter der VKA und der Gewerkschaften Verdi, GEW und des Beamtenbunds dbb kommen am Montag in Hannover zusammen, um eine Lösung in dem festgefahrenen Streit zu suchen.

Verdi-Chef Frank Bsirske machte deutlich, dass er die Position der VKA für unzureichend hält. "Unsere Mitglieder erwarten, dass es Verbesserungen über das Ergebnis der Schlichtung hinaus gibt", sagte Bsirske der dpa. Ab Mitte Oktober komme es andernfalls zu neuen Streiks.

Die Gewerkschaften fordern deutlich mehr Geld und eine generelle Aufwertung bei allen 240 000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst. Eine Schlichterempfehlung hatten ihre Mitglieder im Sommer abgelehnt. Bsirkse hatte bereits mit einer Fortsetzung des Streiks vom Mai und einer Eskalation gedroht, sollte es nicht zu einem Ergebnis kommen.

Der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ sagte, auch die Flüchtlingskrise mache deutlich, dass höhere Investitionen in die soziale Arbeit und die Erziehung notwendig seien. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Andreas Gehrke, sagte: "Die Arbeitgeber haben die Chance, mit einem guten Angebot weitere Streiks abzuwenden."

Die Bundeselternvertretung (BEVKi) rief beide Seiten zu ernsthaften Verhandlungen auf. Urlaubstage der Eltern seien vielfach aufgebraucht, das Verständnis von Kollegen und Chefs sinke, und die Kinder bräuchten verlässliche Strukturen.

dpa

Deutschland und die Türkei wollen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise eng zusammenarbeiten. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu in einem persönlichen Gespräch am Rande des UN-Nachhaltigkeitsgipfels in New York vereinbart, teilte ein Regierungssprecher mit.

26.09.2015

2700 Tote und Schutt und Asche. Ein Baum hat den Anschlag auf das World Trade Center 2001 überlebt. Die Kanzlerin legt einen Kranz nieder und spricht von Hoffnung.

26.09.2015

Unter den Flüchtlingen in Deutschland bilden Syrer die größte Gruppe. Für die Menschen aus dem Bürgerkriegsland gilt seit längerem ein vereinfachtes Asylverfahren. Aber nicht jeder, der sich als Syrer ausgibt, ist tatsächlich einer.

26.09.2015
Anzeige