Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Konservativer Wahlsieg in Australien sicher
Nachrichten Politik Konservativer Wahlsieg in Australien sicher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:40 10.07.2016
Australiens Premierminister Malcolm Turnbull kann das Land trotz massiver Stimmenverluste weiter führen. Foto: Paul Miller
Anzeige
Canberra

Die konservative Regierungskoalition bleibt in Australien trotz massiver Stimmenverluste an der Macht. Acht Tage nach der Wahl räumte der Oppositionsführer der linken Labor-Partei, Bill Shorten (49), in einem Anruf bei Premierminister Malcolm Turnbull (61) seine Niederlage ein.

Turnbull trat angesichts der hauchdünnen Mehrheit bescheiden vor die Presse: "Die Wahl ist entschieden", sagte er. "Wir haben es friedlich entschieden und das sollten wir feiern." Turnbull hatte im Wahlkampf auf die Themen Wachstum und Arbeitsplätze gesetzt, Labor auf Gesundheit und Bildung.

Die Auszählung der Stimmen dauerte noch immer an, weil das Ergebnis in mehreren Wahlkreisen denkbar knapp ausfiel. Nach den Prognosen der Wahlkommission konnte die Koalition mit 76 oder 77 Sitzen rechnen. 76 Mandate reichen für die Mehrheit im 150-Sitze-Parlament. Labor kommt wahrscheinlich auf 69 Sitze, der Rest geht an kleinere Parteien.

Selbst mit weniger als 76 Mandaten bliebe die konservative Regierung im Amt, weil fast alle kleineren Parteien die Konservativen stützen würden. Die Koalition hatte im alten Parlament 90 Sitze gehabt, Labor 55.

Turnbull kam parteiintern bereits massiv in die Kritik, weil er so ein knappes Ergebnis einfuhr. Er hatte seinen beim Wahlvolk unpopulären Vorgänger Tony Abbott nach nur zwei Amtsjahren gestürzt und seiner Partei einen klaren Sieg versprochen.

dpa

Die Polizei erforscht mit Hochdruck das Motiv des Polizistenmörders von Dallas. Derweil marschieren in zahlreichen US-Städten wieder Tausende gegen Polizeigewalt. Präsident Obama ruft die Amerikaner zur Einheit auf - und wirbt erneut für schärfere Waffengesetze.

09.07.2016

Zuletzt haben sie auf offener Bühne gestritten. Vordergründig über den Umgang mit Antisemitismus in der AfD. Tatsächlich aber wohl eher um den Führungsanspruch. Jetzt wollen Petry und Meuthen wieder zusammenarbeiten. Sagen sie zumindest.

09.07.2016

Seit genau fünf Jahren ist der Südsudan unabhängig. Doch der erhoffte stabile Frieden blieb aus. Zum Jahrestag gibt es in der Hauptstadt wieder zahlreiche Tote.

09.07.2016
Anzeige